Studie zu Balkonkraftwerken: Solarstrom lohnt sich immer, puffern eher nicht
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Das Elektronikunternehmen Anker, unter anderem bekannt für Powerbanks, Powerstations und kleine Solaranlagen, hat eine Untersuchung der gesammelten Nutzerdaten seiner Balkonkraftwerke veröffentlicht. Eine mit 230.000 Anlagen bemerkenswert große Stichprobe wurde aus allen verfügbaren Daten gezogen und ausgewertet. Das zugehörige Whitepaper liegt Golem vor.
Darin zeigt sich, dass die Balkonkraftwerke im Durchschnitt einen wesentlichen Teil des zu Hause benötigten Stroms erzeugen können. Fast 900 Kilowattstunden (kWh) pro Jahr liefert demnach eine Anlage, die maximal mit einem Wechselrichter mit 800 Watt Leistung ausgestattet sein darf.
Laut Anker war eine der häufigsten Konfigurationen ein System mit vier Solarpanels und einer maximalen Leistung von 2.000 Watt Modulleistung. Auf diese Weise lässt sich der kleinere Wechselrichter auch bei weniger idealen Bedingungen oder durch unterschiedlich ausgerichtete Panels über einen längeren Zeitraum pro Tag gut ausnutzen. Im Median sollen sich so über 1.200 kWh Strom einspeisen lassen.
Eigennutzungsquote ordentlich
Die Studie kann einer Befürchtung bei der Inbetriebnahme von Balkonkraftwerken widersprechen: dass die Einspeisung in Zeiten stattfindet, in denen der Strom selbst nicht genutzt werden kann. Im Durchschnitt sollen 40 Prozent oder 350 kWh selbst verbraucht werden.
Bei einer Solaranlage mit 2.000 Watt Modulleistung werden demnach sogar 500 kWh selbst verbraucht. Mit einer Veränderung des Nutzungsverhaltens ließe sich der Wert noch erhöhen. Bei aktuellen Preisen von etwa 500 Euro und Stromkosten von 30 Cent je kWh hätte sich die Investition nach etwas mehr als drei Jahren amortisiert.
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