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Studie von Teamviewer: Nur ein Viertel der Deutschen versteht das Metaversum

In einer Umfrage von Teamviewer sagen 69 Prozent der Befragten, dass sie nicht recht wissen, was hinter dem Metaversum steckt.
/ Daniel Ziegener
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Teamviewer glaubt an das Metaversum für die Industrie. (Bild: Teamviewer)
Teamviewer glaubt an das Metaversum für die Industrie. Bild: Teamviewer

Die Hälfte der Deutschen denkt nicht, dass das Metaversum einen "revolutionären Einfluss auf die Industrie" vergleichbar mit Fließbändern oder Robotern haben werde – zumindest geht das aus einer repräsentativen Umfrage von Teamviewer und Civey hervor, die heute veröffentlicht wurde(öffnet im neuen Fenster) .

Immerhin knapp 21 Prozent beantworteten diese Frage nach dem Potenzial für eine neue industrielle Revolution immerhin mit einem Ja. Das größte Potenzial wird wenig überraschend bei Computerspielen und anderen Unterhaltungsprodukten gesehen: 40 Prozent können sich Spiele vorstellen. Private oder berufliche Meetings in VR, wie es Meta vorschwebt , hält nur knapp jeder Fünfte für chancenreich.

Diese Skepsis könnte auch dadurch kommen, dass die meisten Befragten sich unter dem Begriff gar nichts vorstellen können. Rund 69 Prozent würden ihr Wissen über das Metaversum als "weniger" oder "gar nicht gut" einstufen.

Das Metaverse für die Industrie

Das Göppinger Softwareunternehmen Teamviewer hat mit dem Umfrageinstitut Civey in einer repräsentativen Befragung 2.500 Personen in Deutschland um ihre Einschätzungen gebeten. Uneigennützig ist die Umfrage nicht, denn Teamviewer setzt selbst auf das Metaversum . 2020 übernahm das Unternehmen für 136 Millionen Euro den Bremer Augmented-Reality-Spezialisten Ubimax.

Bislang würde vor allem das auf Verbraucher ausgerichtete Consumer Metaverse und Virtual-Reality-Headsets diskutiert, sagte Teamviewers Chief Product Officer Hendrik Witt. Im sogenannten Industrial Metaverse setzt das Unternehmen eher auf AR- und Mixed-Reality-Headsets.

Golem.de stellt im Newsletter Chefs von Devs alle zwei Wochen CTOs und ihre Arbeit vor – der kann hier kostenlos abonniert werden . In einer der kommenden Ausgaben sprechen wir unter anderem mit Teamviewer-CTO Mike Eissele.


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