Studie: Uber und Lyft verschlechtern den Stadtverkehr

Die Unternehmen Uber und Lyft tragen nicht zur Verbesserung des städtischen Verkehrs in den USA bei, sondern verschlimmern ihn nur noch. Anders ausgedrückt: Ohne diese Fahrdienste wären die Straßen nicht so voll, berichtet The Verge(öffnet im neuen Fenster) .
Die Studie(öffnet im neuen Fenster) wurde vom Mobilitäts-Beratungsunternehmen Fehr & Peers durchgeführt, das die zurückgelegten Kilometer der Dienste in sechs Städten untersuchte und mit der Gesamtheit der Fahrkilometer verglich.
Dabei stellte sich heraus, dass die Zahl der in die Ridesharing-Angebote eingebundenen Autos zwar immer noch gering ist, diese jedoch für recht viele Fahrtkilometer verantwortlich sind, was zu Staus führen könnte, vor allem in den Zentren, wo die 13,4 Prozent der zurückgelegten Verkehrskilometer beispielsweise im Stadtkern von San Francisco auf Ridesharing-Anbieter zurückgehen.
Wie kann das sein, wenn Menschen auf diese Weise doch eigentlich weniger mit den eigenen Autos fahren müssten?
Die Studienautoren, die aufgezeigt haben, dass die neuen Fahrdienste für mehr statt weniger Verkehr in Innenstädten verantwortlich sind, schätzen, dass das günstige Transportangebot Menschen veranlasst, bisher genutzte Fortbewegungsarten aufzugeben – aber eben nicht das Autofahren sondern vielmehr die Nutzung von öffentlichen Verkehrsmitteln und dem Fahrrad.