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Studie: Software-Ingenieure können 2016 mit Lohnplus rechnen

Die Einkommen von IT-Spezialisten werden laut einer aktuellen Studie 2016 weiter steigen. Parallel dazu haben sich die Tarifparteien bei IBM auf einen neuen Vertrag geeinigt – mit einem nicht ganz so großen Plus.
/ Peter Steinlechner , dpa
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Einigung im Tarifstreit bei IBM (Bild: Sean Gallup/Getty Images)
Einigung im Tarifstreit bei IBM Bild: Sean Gallup/Getty Images

Software-Ingenieure können 2016 im Schnitt mit einem Gehaltsplus von 4,3 Prozent rechnen. Das hat eine neue Studie des Personaldienstleisters Robert Half ergeben. Derzeit verdienen Einsteiger mit bis zu zwei Jahren Berufserfahrung zwischen 44.000 und 50.000 Euro brutto pro Jahr. Bei drei bis fünf Jahren Berufserfahrung sind es 49.000 bis 59.000 Euro, wie es bei Robert Half heißt. Netzwerk- und Security-Administratoren sollen 2016 rund 5 Prozent mehr im Portemonnaie haben. Sie kamen mit bis zu zwei Jahren Berufserfahrung 2015 auf ein Gehalt von 39.500 bis 44.500 Euro brutto pro Jahr. Für die Studie wurden rund 2.000 Datensätze von 46 IT-Berufen analysiert.

Ein deutlich kleineres Lohnplus erwartet die Mitarbeiter in der deutschen Niederlassung von IBM. Wie die Gewerkschaft Verdi bekannt gegeben hat, steigen die Bezüge der Tarifbeschäftigten ab Anfang Januar 2016 um 2,1 Prozent. Das Gehalt ihrer nicht tariflich gebundenen Kollegen steigt um 1,5 Prozent. Die Tarifparteien haben sich außerdem darauf geeinigt, rund 230 neue Stellen zu schaffen. IBM beschäftigt derzeit rund 16.500 Mitarbeiter. Die Vereinbarung gilt elf Monate(öffnet im neuen Fenster) lang, danach wird neu verhandelt. Verdi hat den Abschluss angesichts der schwierigen Lage des Konzerns als "durchaus positiv" bewertet.


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