Studie: Pokémon Go soll Todesfälle verursacht haben

In den USA soll Pokémon Go in den ersten 148 Tagen nach Erscheinen zu mehreren Todesfällen geführt und bis zu 7,3 Milliarden US-Dollar an Schäden verursacht haben. Besonders gefährlich sei der Bereich rund um Pokéstops, sagen Wissenschaftler der Purdue University.

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Pokémon-Go-Spieler in New York
Pokémon-Go-Spieler in New York (Bild: Michael Loccisano/Getty Images)

So gut wie jeder Spieler von Pokémon Go ist bei der Jagd nach kleinen Monstern schon einmal so in die Augmented Reality vertieft gewesen sein, dass er dabei die Welt um sich vergessen hat - und damit auch die Gefahren des Straßenverkehrs. Wissenschaftler der Purdue University haben jetzt eine Studie mit dem Titel Death by Pokémon Go veröffentlicht. Darin versuchen sie die vom Spiel verursachten Schäden auf Basis von Daten für den US-Bundesstaat Indiana zu quantifizieren, in dem die Hochschule ihren Sitz hat.

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Dazu haben die Forscher die Region Tippecanoe County untersucht - einen Bezirk, in dem etwas mehr als 170.000 Menschen leben. Allein dort soll es, so die Auswertungen, in den ersten 148 Tagen nach Erscheinen von Pokémon Go genau 286 Unfälle gegeben haben, 134 von ihnen in der Nähe von Pokéstops - das sind Haltestellen, die oft in der Nähe von Sehenswürdigkeiten oder Einkaufsmeilen liegen. Auf die Ablenkungen durch das Augmented-Reality-Spiel führen die Wissenschaftler 31 Verletzte, zwei Todesopfer sowie Schäden in Höhe von 5,2 Millionen bis 25,5 Millionen US-Dollar zurück.

Die Forscher haben für diese These die Gebiete rund um Pokéstops - wo man auch als Autofahrer noch Gegenstände sammeln könne - mit den Arenen des Spiels verglichen, die Autofahrer nicht nutzen können. Da es laut den untersuchten 12.000 Polizeiakten bei den Arenen keine vergleichbar auffällige Häufung von Unfällen gegeben habe, haben die Wissenschaftler aus den Unterschieden ihre Daten für die problematischen Gebiete kalkuliert.

Sie haben sogar noch weiter hochgerechnet: Auf die gesamte USA bezogen habe Pokémon Go in den genannten 148 Tagen nach Erscheinen in Nordamerika am 6. Juli 2016 zu Schäden in Höhe von zwei bis 7,3 Milliarden US-Dollar geführt sowie rechnerisch bis zu 30.000 Verletzte und 256 Tote verursacht.

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Eheran 28. Nov 2017

Weil die Daten es eben nicht hergeben. Wie "so oft" bei irgendwelchen Studien. Nein, die...

TheWesleyCrushers 28. Nov 2017

In den USA soll Dummheit in den ersten 148 Tagen nach Erscheinen von Pokémon Go zu...

spaetz 28. Nov 2017

Angelockt von all den superkritischen Kommentaren, habe ich die 49 Seiten Studie echt...

Solarix 28. Nov 2017

bei einem Spiel wird gesagt "es hat zu Toten geführt" Beim nächsten Massaker heißts...

0xDEADC0DE 28. Nov 2017

Die Verteilung dieser Pokestops ist wohl eher so, dass sie an sehr viele Orten sind und...


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