• IT-Karriere:
  • Services:

Studie: Onlinesucht bei Kindern und Jugendlichen weit verbreitet

Rund elf Prozent der Kinder und Jugendlichen haben schon mehrfach erfolglose Versuche unternommen, ihre Internetnutzung in den Griff zu bekommen: Das ist eines der Ergebnisse einer neuen Studie über Online- und Computerspielsucht.

Artikel veröffentlicht am ,
Jugendliche Onlinenutzerin
Jugendliche Onlinenutzerin (Bild: DAK)

Rund 4,7 Prozent der Kinder und Jugendlichen in Deutschland leiden unter den Folgen einer krankhaften Internet- und Computernutzung: Das ist das Ergebnis einer neuen Studie, die im Auftrag der Krankenkasse DAK durchgeführt wurde. Damit sei nicht nur gemeint, dass sie ein bisschen zu lange online seien, sondern dass sie eine "Einengung des Verhaltensspielraums" erlebten, so Rainer Thomasius, Leiter des Deutschen Zentrums für Suchtfragen an der Hamburger Universitätsklinik Eppendorf, die an der Studie beteiligt war.

Stellenmarkt
  1. LORENZ Life Sciences Group, Frankfurt am Main
  2. pro-beam GmbH & Co. KGaA, Gilching

"Die Betroffenen verausgaben über eine längere Zeitspanne den größten Teil des Tageszeitbudgets" an Onlineaktivitäten oder Computerspiele, so Thomasius. Und zwar auch dann, wenn sie sich eigentlich mit etwas anderem beschäftigen möchten. Das äußere sich etwa darin, dass 49 Prozent der über die Computernutzung ihres Nachwuchses befragten Eltern angegeben habe, dass ihr Kind länger online bleibe, als es sich das eigentlich vornehme. 22 Prozent der Eltern hätten angegeben, dass ihr Kind sich niedergeschlagen oder gereizt fühle, wenn es versuche, seine Internetnutzung zu vermindern oder ganz damit aufzuhören.

Elf Prozent der Eltern geben laut der Studie an, dass ihr Kind schon mehrfach erfolglose Versuche unternommen hat, seine Internetnutzung in den Griff zu bekommen und sie etwa sie zu vermindern. Zwölf Prozent der Eltern sagten, dass ihr Kind das Internet nutzt, um Problemen zu entfliehen oder schlechte Stimmungen (Hilflosigkeit, Angst oder Niedergeschlagenheit) zu beenden. Und ebenfalls zwölf Prozent der Eltern hatten den Eindruck, dass ihr Kind immer mehr Zeit im Internet verbringen muss, um zufrieden zu sein.

Tipps für Eltern

Die DAK und das Deutsche Zentrum für Suchtfragen empfehlen, dass Eltern beispielsweise Alternativen für die Freizeitgestaltung anbieten, Interesse für die Internetnutzung ihrer Kinder zeigen und Grenzen etwa über die Surf-Dauer setzen.

Für die Studie hat das das Forsa-Institut im Auftrag der DAK und des Deutschen Zentrums für Suchtfragen des Kindes- und Jugendalters am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf im August 2015 per Telefon 1.000 Mütter und Väter zwischen 30 und 75 Jahren befragt, wie sie die Computer- und Internetnutzung ihrer zwölf- bis 17-jährigen Kinder einschätzen. Laut dem Meinungsforschungsinstitut ist die Befragung repräsentativ.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 555,55€ (zzgl. Versandkosten)
  2. täglich neue Deals bei Alternate.de

TheUnichi 02. Dez 2015

Von Online-Sucht spricht man, wenn jemand sein gesamtes Leben durch massive...

TheUnichi 02. Dez 2015

Welche Möglichkeiten denn bitte? Wonach willst du beurteilen, ob ich glücklich bin oder...

Justin Hawkins 01. Dez 2015

Top Beitrag! 5 Sterne! Plauderst mir aus der Seele. Alles Gute :)

OhYeah 01. Dez 2015

Haha :D

der_wahre_hannes 01. Dez 2015

Was definierst du denn als "Offlinesucht"?


Folgen Sie uns
       


Death Stranding - Fazit

Das Actionspiel Death Stranding schickt uns in eine düstere Welt voller Gefahren - und langer Wanderungen. Das aktuelle Werk von Stardesigner Hideo Kojima erscheint für Playstation 4 und Mitte 2020 für Windows-PC.

Death Stranding - Fazit Video aufrufen
Jobs: Spielebranche sucht Entwickler (m/w/d)
Jobs
Spielebranche sucht Entwickler (m/w/d)

Die Hälfte aller Gamer ist weiblich. An der Entwicklung von Spielen sind aber nach wie vor deutlich weniger Frauen beteiligt.
Von Daniel Ziegener

  1. Medizinsoftware Forscher finden "rassistische Vorurteile" in Algorithmus
  2. Mordhau Toxische Spieler und Filter für Frauenhasser

Mobile-Games-Auslese: Märchen-Diablo für Mobile-Geräte
Mobile-Games-Auslese
Märchen-Diablo für Mobile-Geräte

"Einarmiger Schmied" als Klasse? Diablo bietet das nicht - das wunderschöne Yaga schon. Auch sonst finden sich in der neuen Mobile-Games-Auslese viele spannende und originelle Perlen.
Von Rainer Sigl

  1. Mobile-Games-Auslese Fantasypixel und Verkehrsplanung für unterwegs
  2. Mobile-Games-Auslese Superheld und Schlapphutträger zu Besuch im Smartphone
  3. Mobile-Games-Auslese Verdrehte Räume und verrückte Zombies für unterwegs

Cloud Gaming im Test: Leise ruckelt der Stream
Cloud Gaming im Test
Leise ruckelt der Stream

Kurz vor Weihnachten werben Dienste wie Google Stadia und Playstation Now um Kunden - mit noch nicht ganz perfekter Technik. Golem.de hat Cloud Gaming bei mehreren Anbietern ausprobiert und stellt Geschäftsmodelle und Besonderheiten vor.
Von Peter Steinlechner

  1. Apple und Google Die wollen nicht nur spielen
  2. Medienbericht Twitch plant Spielestreaming ab 2020
  3. Spielestreaming Wie archiviert man Games ohne Datenträger?

    •  /