• IT-Karriere:
  • Services:

Studie: Konzentrationsfähigkeit ohne Smartphone ist 26 Prozent höher

Nehmt den Angestellten die Smartphones weg - könnte man als Fazit einer Studie ziehen. Die kommt zu dem Ergebnis, dass wir uns ohne Zugriff auf iPhone & Co. signifikant besser konzentrieren können und die Produktivität höher ist.

Artikel veröffentlicht am ,
Smartphone- statt Zigarettenpause
Smartphone- statt Zigarettenpause (Bild: Nicholas Kamm/AFP/Getty Images)

Wann greifen wir am ehesten mal schnell zum Smartphone und schauen nach neuen Mails und bei Facebook vorbei? Genau: wenn das Mobilgerät etwa auf unserem Schreibtisch liegt, jedenfalls in unmittelbarer Reichweite. Diese Ahnung hat sich nun in Experimenten bestätigt, die Forscher der Universitäten Würzburg und Nottingham-Trent mit Unterstützung von Kaspersky Lab durchgeführt haben.

Stellenmarkt
  1. CURRENTA GmbH & Co. OHG, Leverkusen
  2. AdS Consulting GmbH, Aschaffenburg

Ihr Ergebnis: Wenn sich das Smartphone außerhalb der Reichweite der Probanden befand, lag deren Konzentrationsfähigkeit bei entsprechenden Tests um 26 Prozent höher, als wenn das Mobilgerät auf dem Schreibtisch in Nähe etwa der Hände lag.

In seiner Vorstellung der Studie setzt Kaspersky Lab übrigens Konzentrationsfähigkeit mit Produktivität gleich. Darüber kann man streiten - schließlich hat ein Smartphone auch im Arbeitsleben ein paar handfeste Vorteile, die den Verlust an Produktivität zumindest in einigen Jobs ganz oder teilweise kompensieren.

Keine Entzugssymptome

Erstaunlich: Die Abwesenheit ihres Smartphones hat die Probanden offenbar nicht nervös gemacht. In früheren Versuchen waren Wissenschaftler auch zum gegenteiligen Ergebnis gekommen, schreibt auch Kaspersky Lab. Allerdings leide die Konzentrationsfähigkeit wohl mehr, wenn das Gerät in Reichweite sei.

Das Unternehmen schlägt ausdrücklich nicht vor, dass etwa Arbeitgeber ihren Angestellten die Smartphones abnehmen. Stattdessen könne man aber darüber nachdenken, ob die Mobilgeräte nicht vielleicht bei Konferenzen ausgeschaltet bleiben sollten oder wenigstens während ein paar Stunden am Tag.

Die Studie wurde mit 95 Probanden im Alter von 19 bis 56 Jahren durchgeführt. Sie ist nicht repräsentativ, allerdings wurde bei der Zusammenstellung der Versuchsgruppe darauf geachtet, dass sie ungefähr die tatsächliche Bevölkerungsstruktur widerspiegelt.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Top-Angebote
  1. gratis
  2. Prime 30 Tage kostenlos testen - danach 7,99€ pro Monat, jederzeit kündbar
  3. (u. a. 11 bis 12 Uhr: LG 49SM86007 für 389€ - 14 bis 15 Uhr: LG 65UM7000 für 499€ - 15 bis 16...
  4. 229,90€ (Vergleichspreis 254€)

Füchslein 05. Sep 2016

... reicht aber trotzdem für n paar Artikel ;-)

Argbeil 04. Sep 2016

Ist ja schon offensichtlich Quatsch. JEGLICHE Veränderung soll zu mehr Produktivität...

Argbeil 04. Sep 2016

Das ist nicht richtig. Alle Studien zum Thema zeigen das Geld keine Motivation ist und...

Moe479 04. Sep 2016

... was soll telefon-domina jetzt dazu sagen ...

jdf 02. Sep 2016

Zitat aus dem Link im Artikel: "Researchers asked participants to perform a concentration...


Folgen Sie uns
       


Wo steige ich in Star Citizen ein? - Tutorialvideo

Der Start in Star Citizen ist nicht für jeden Menschen einfach: Golem.de erklärt im Video, wo Neulinge anfangen können, was diese bereits erwartet und verrät ein paar Tipps zur Weltraumsimulation.

Wo steige ich in Star Citizen ein? - Tutorialvideo Video aufrufen
Change-Management: Wie man Mitarbeiter mitnimmt
Change-Management
Wie man Mitarbeiter mitnimmt

Wenn eine Firma neue Software einführt oder Prozesse digitalisiert, stößt sie intern oft auf Skepsis. Häufig heißt es dann, man müsse "die Mitarbeiter mitnehmen" - aber wie?
Von Markus Kammermeier

  1. Digitalisierung in Deutschland Wer stand hier "auf der Leitung"?
  2. Workflows Wenn Digitalisierung aus 2 Papierseiten 20 macht
  3. Digitalisierung Aber das Faxgerät muss bleiben!

Energieversorgung: Wasserstoff-Fabrik auf hoher See
Energieversorgung
Wasserstoff-Fabrik auf hoher See

Um überschüssigen Strom sinnvoll zu nutzen, sollen in der Nähe von Offshore-Windparks sogenannte Elektrolyseure installiert werden. Der dort produzierte Wasserstoff wird in bestehende Erdgaspipelines eingespeist.
Ein Bericht von Wolfgang Kempkens

  1. Industriestrategie EU plant Allianz für sauberen Wasserstoff
  2. Energie Dieses Blatt soll es wenden
  3. Energiewende Grüner Wasserstoff aus der Zinnschmelze

Core i9-10900K & Core i5-10600K im Test: Die Letzten ihrer Art
Core i9-10900K & Core i5-10600K im Test
Die Letzten ihrer Art

Noch einmal 14 nm und Skylake-Architektur: Intel holt alles aus der CPU-Technik heraus, was 250 Watt rein für die CPU bedeutet.
Ein Test von Marc Sauter

  1. Comet Lake Intels vPro-Chips takten höher
  2. Comet Lake S Intel tritt mit 250-Watt-Boost und zehn Kernen an
  3. Core i7-10875H im Test Comet Lake glüht nur auf einem Kern

    •  /