Studie: KI macht Berater produktiver und erfolgreicher
KI bringt der Beraterbranche deutliche Produktivitätsgewinne. Wie eine Untersuchung von Wissenschaftlern der Universitäten Harvard Business School, MIT Sloan, Wharton School und Warwick Business School belegt(öffnet im neuen Fenster) , bringt der Einsatz von KI bei typischen Beratertätigkeiten im Durchschnitt einen Leistungsschub von über 10 Prozent bei der Anzahl der Aufgaben, 25 Prozent bei der Geschwindigkeit und 40 Prozent bei der Qualität. Darüber berichtet die FAZ(öffnet im neuen Fenster) .
Berater, die zusätzlich eine KI-Schulung erhielten, schnitten demnach sogar noch etwas besser ab. Die Studie umfasste kreative, analytische und schriftliche Aufgaben aus dem Berateralltag.
Interessanter Nebenbefund: KI gleicht die individuellen Leistungsunterschiede zwischen den Beratern an. Unterdurchschnittlich leistungsfähige Mitarbeiter profitierten prozentual stärker von der KI-Unterstützung als High Performer. Die Technologie hebt laut den Forschern damit alle auf ein höheres Leistungsniveau, ähnlich der Einführung von Maschinen in der Industrie.
Vorsicht vor blindem Vertrauen
Allerdings zeigte eine andere Studie auch(öffnet im neuen Fenster) : Blind auf KI zu vertrauen, kann kontraproduktiv sein. Bei Aufgaben jenseits der KI-Fähigkeiten schnitten Berater ohne Technikunterstützung besser ab. Hier gilt es nach Ansicht der Forscher, die Grenzen der KI zu kennen und die eigene Urteilskraft nicht zu vernachlässigen. Es müsse eine sinnvolle Arbeitsteilung zwischen Mensch und Maschine erreicht werden.
Trotz Limitierungen wird KI die Beratungsbranche den Studienautoren zufolge in den kommenden Jahren weiter prägen. Um die Vorteile der Technologie ohne Nachteile zu nutzen, bleibe der Mensch gefordert.
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