Studie: Jeder Zweite würde Gesundheitsdaten spenden

Laut einer Umfrage ist jeder Zweite bereit, Daten für die Forschung zu spenden. Zudem ist das Ansehen der Corona-App unter ITlern besser.

Artikel veröffentlicht am , / dpa
Rund die Hälfte der Befragten würde Gesundheitsdaten für Forschungszwecke spenden.
Rund die Hälfte der Befragten würde Gesundheitsdaten für Forschungszwecke spenden. (Bild: mcmurryjulie/Pixabay)

Die Hälfte der Menschen in Deutschland würde ihre eigenen Gesundheitsdaten für Forschungszwecke zur Verfügung stellen. Das ist das Ergebnis einer am Montag veröffentlichten repräsentativen Umfrage von Ipsos, die vom Digital Autonomy Hub, einem vom Bundeswissenschaftsministerium geförderten Forschungsprojekt, in Auftrag gegeben wurde.

Stellenmarkt
  1. IT-Systemspezialist (m/w/d)
    BARMER, Wuppertal
  2. Requirements Engineer als Business Analyst (w/m/d)
    EnBW Energie Baden-Württemberg AG, Biberach, Karlsruhe, Köln, Stuttgart
Detailsuche

29 Prozent der befragten Personen würden in der Zukunft erstmalig ihre Gesundheitsdaten spenden, 20 Prozent haben es bereits getan. Ein Drittel ist noch unentschlossen. Häufig fehle es an weiteren Informationen für eine Entscheidungsfindung, zeigte die Umfrage weiter auf. So wissen sechs von zehn Befragten nicht, dass die Sammlung und Verarbeitung von persönlichen Daten in der Wissenschaft Verbesserungen in der medizinischen Behandlung ermöglichen können.

In der Studie wurde auch nach der Wirksamkeit der offiziellen Corona-Warn-App des Bundes gefragt. Hier zeigte sich nur knapp die Hälfte der Befragten davon überzeugt, dass die Anwendung wirksam sei. Menschen, die sich weniger gut mit IT auskennen, äußern dabei eher Zweifel an der Wirksamkeit.

39 Prozent der Befragten, die ihre eigene Kompetenz im Umgang mit digitalen Geräten und Anwendungen als schlecht oder mittelmäßig einschätzen, halten eine verbesserte Nachverfolgung von Infektionen für möglich; 61 Prozent nicht. Dagegen halten 51 Prozent der Befragten, die ihre eigene Kompetenz im Umgang mit digitalen Geräten und Anwendungen als gut einschätzen, eine verbesserte Nachverfolgung von Infektionen für möglich; 49 Prozent nicht.

Corona-Warn-App erhält neue Funktionen

Golem Akademie
  1. Microsoft 365 Security Workshop
    27.-29. Oktober 2021, Online
  2. Penetration Testing Fundamentals
    23.-24. September 2021, online
  3. IT-Fachseminare der Golem Akademie
    Live-Workshops zu Schlüsselqualifikationen
Weitere IT-Trainings

Die offizielle Corona-Warn-App des Bundes wurde zuletzt um mehrere Funktionen erweitert und kann inzwischen auch die Ergebnisse von Schnelltests anzeigen. Zudem kann sie zum Einchecken bei Veranstaltungen genutzt werden. Als erstes Bundesland hatte Sachsen die App zur Eventregistrierung zugelassen. Zuvor hatte die Datenschutzkonferenz (DSK) den Bundesländern empfohlen, den Einsatz der Corona-Warn-App zumindest "als ergänzende Möglichkeit zur Benachrichtigung potenziell infizierter Personen und zur Clustererkennung in ihren Konzepten zur Pandemiebekämpfung zu berücksichtigen".

Hacking & Security: Das umfassende Handbuch. 2. aktualisierte Auflage des IT-Standardwerks (Deutsch) Gebundene Ausgabe

In künftigen Versionen soll - noch vor Beginn der Sommerferien - auch ein digitales Impfzertifikat angezeigt werden können. Anwender könnten damit nachweisen, dass sie vollständig geimpft wurden.

Die Corona-Warn-App verzeichnete bis zum 7. Mai 2021 27,5 Millionen Downloads. Über die Anwendungen wurden bislang knapp 450.000 positive Testergebnisse geteilt, so dass schätzungsweise 2,6 Millionen Menschen auf diesem Weg vor einer risikoreichen Begegnung gewarnt wurden.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Clubhouse  
3,8 Milliarden Telefonnummern werden im Darknet verkauft

Die Telefonnummern und Kontakte aller Clubhouse-Konten werden wohl im Darknet angeboten. Nummern werden nach ihrer Wichtigkeit eingestuft.

Clubhouse: 3,8 Milliarden Telefonnummern werden im Darknet verkauft
Artikel
  1. iPhone 12: Youtuber findet Akkukapazität von Apples Magsafe-Pack heraus
    iPhone 12
    Youtuber findet Akkukapazität von Apples Magsafe-Pack heraus

    Ein Youtuber nimmt das Apple Magsafe-Akkupack auseinander. Im Video gibt er einen Einblick in die Technik und die Akkuladung des Produktes.

  2. Teilautonomes Fahren: Magna übernimmt Fahrerassistenz-Spezialisten Veoneer
    Teilautonomes Fahren
    Magna übernimmt Fahrerassistenz-Spezialisten Veoneer

    Für insgesamt 3,8 Milliarden US-Dollar will Magna International sein Geschäftsfeld autonome Fahrfunktionen ausbauen und übernimmt Veoneer.

  3. Elon Musk: Tesla Model S bekommt ausschließlich Knight-Rider-Lenkrad
    Elon Musk
    Tesla Model S bekommt ausschließlich Knight-Rider-Lenkrad

    Elon Musk hat klargestellt, dass es für das Model S und das Model X kein normales Lenkrad mehr geben wird. Das D-förmige Lenkrad ist Pflicht.

JaEhh 11. Mai 2021

OK, Blödheit ist nicht strafbar :-)

smonkey 11. Mai 2021

9 Tage nach was?

/mecki78 11. Mai 2021

Welche Daten genau werden wie oft wo erfasst wie übertragen und gespeichert und wie...

Blindie 11. Mai 2021

Man kann dies ja auch dezentral halten, Haug dem Handy wird das Impzertifikst erstellt...



Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Schnäppchen • 30% auf Amazon Warehouse • LG 55NANO867NA 573,10€ • Fractal Design Meshify C Mini 69,90€ • Amazon: PC-Spiele von EA im Angebot (u. a. FIFA 21 19,99€) • Viewsonic VG2719-2K (WQHD, 99% sRGB) 217,99€ • Alternate (u. a. Fractal Design Define S2 106,89€) • Roccat Horde Aimo 49€ [Werbung]
    •  /