Studie: Jeder Achte fürchtet wegen Digitalisierung um eigenen Job

Selbst in der IT-Branche sorgen sich manche um ihre Arbeit. Ein Großteil sieht in der Digitalisierung eine Mehrbelastung, aber auch eine Entlastung.

Artikel veröffentlicht am , / dpa
Manche Arbeit erledigt der Rechner ohne den Menschen.
Manche Arbeit erledigt der Rechner ohne den Menschen. (Bild: StockSnap/Pixabay)

Etwa jeder achte Angestellte in Deutschland fürchtet einer neuen Erhebung zufolge wegen der anhaltenden Digitalisierung in der Arbeitswelt um den eigenen Job. Zwölf Prozent der Befragten äußerten in einer Jobstudie des Beratungsunternehmens EY Sorgen, dass ihr Arbeitsplatz infolge neuer technologischer Entwicklungen künftig in Gefahr geraten könnte. 88 Prozent der Befragten führten in dieser Hinsicht dagegen keine Bedenken an.

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Dagegen gibt ein Viertel der Angestellten in Deutschland laut der repräsentativen Umfrage an, dass die Arbeitsbelastung durch die Digitalisierung gestiegen sei. Die überwiegende Mehrheit (68 Prozent) sieht sich durch die Digitalisierung sowohl ent- als auch belastet. Dabei gibt ein Drittel an, dass die Arbeitsprozesse durch die Digitalisierung komplexer geworden seien.

Job-Ängste auch in der IT-Branche

Bricht man die Frage nach technologisch begründeten Job-Ängsten auf einzelne Wirtschaftsbereiche herunter, stechen vor allem die Banken-, Immobilien- und Versicherungsbranche heraus. Jeder fünfte in diesem Bereich Beschäftigte (20 Prozent) macht sich wegen des technologischen Fortschritts Sorgen um den eigenen Job. In der Autoindustrie sind es 19 Prozent, im Maschinen- und Anlagenbau immerhin 17 Prozent. In der IT-Branche sind es 12 Prozent. Mit 8 Prozent deutlich weniger Bedenken haben Angestellte im Gesundheitsbereich.

Immerhin mehr als jeder dritte Beschäftigte (36 Prozent) gab an, neue Technologien hätten in der Vergangenheit schon Teile der eigenen Arbeit ersetzt - jeder zwanzigste Angestellte sprach hier sogar von einem "erheblichen Umfang". Auf verschiedene Wirtschaftsbereiche heruntergebrochen äußerten auch hier Angestellte aus der Banken-, Immobilien- und Versicherungsbranche (46 Prozent) am häufigsten, dass geringfügige oder erhebliche Teile ihrer einstigen Arbeit inzwischen technisch ersetzt worden seien. Dahinter folgen der Bereich Telekommunikation/IT (42 Prozent) sowie die Autoindustrie (40 Prozent).

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Für die repräsentative EY-Studie befragte das Marktforschungsinstitut Teleresearch im Juni 2021 insgesamt 1552 Angestellte in Deutschland. Es handelt sich um die vierte Auflage der alle zwei Jahre durchgeführten Jobstudie.

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