• IT-Karriere:
  • Services:

Studie: Jeder 40. Nutzer spielt oder surft exzessiv

Wenn Computerspiele und das Internet Drogen wären, dann wären 2,5 Prozent der Nutzer zwischen 12 und 25 Jahren schwer abhängig. Das ist letztlich das Ergebnis einer jetzt veröffentlichten Studie der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA).

Artikel veröffentlicht am ,
Junge Besucher der Gamescom 2013
Junge Besucher der Gamescom 2013 (Bild: Juergen Schwarz/Getty Image News)

Wer den Umgang von Politik mit Computerspielen und dem Internet immer wieder mal merkwürdig findet, bekommt durch die jüngste Studie (PDF) der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) neue Munition. Ausgerechnet unter der Überschrift "Die Drogenaffinität Jugendlicher in der Bundesrepublik Deutschland" wird darin der Frage nachgegangen, wie junge Männer und Frauen in ihrer Freizeit surfen und spielen.

Stellenmarkt
  1. DMK E-BUSINESS GmbH, Potsdam, Chemnitz
  2. Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz, Mainz

Die Zahlen stammen aus dem Jahr 2011, wurden aber erstmals jetzt veröffentlicht. Wichtigstes Ergebnis: Der größte Teil der Jugendlichen und jungen Erwachsenen zeigt im Umgang mit Computerspielen und dem Internet keine Verhaltensprobleme. Nur rund 2,5 Prozent der 12- bis 25-Jährigen gelten nach wissenschaftlichen Standards als exzessive Nutzer. Dabei gibt es keine Geschlechtsunterschiede.

Bei 12- bis 17-jährigen Jugendlichen ist mit drei Prozent ein etwas größerer Anteil als bei 18- bis 25-jährigen Erwachsenen (zwei Prozent) betroffen. Schülerinnen und Schüler der Haupt- und berufsbildenden Schulen sowie Arbeitslose haben vergleichsweise hohe Werte, die allerdings nicht signifikant sind. Eine statistisch auffällige Häufung exzessiver Spieler und Internetnutzer attestiert die BZgA der Gruppe mit dem Migrationshintergrund "Türkei/östliches Mittelmeer/Asien".

Rund 80 Prozent der Jugendlichen im Alter von 12 bis 17 Jahren und knapp 75 Prozent der 18- bis 25-jährigen Erwachsenen spielen Offlinegames am PC, mit dem Mobiltelefon oder mit Konsolen.

Onlinegames waren zumindest 2011 noch weniger beliebt: Rund 60 Prozent der 12- bis 17-jährigen Jugendlichen und die Hälfte der jungen Erwachsenen im Alter von 18 bis 25 Jahren spielen online.

Für die repräsentative Studie wurden Mitte 2011 rund 5.000 per Zufall ausgewählte 12- bis 25-Jährige im Auftrag der BZgA von der Meinungsforschungsfirma Forsa mit computergestützten Telefoninterviews befragt.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Top-Angebote
  1. 89,66€ (Preis wird an der Kasse angezeigt)
  2. 73,95€ (Preis wird an der Kasse angezeigt)
  3. 178,07€ (inkl. 16% Direktabzug - Bestpreis!)

Prypjat 11. Dez 2013

Zitat: Für die repräsentative Studie wurden Mitte 2011 rund 5.000 per Zufall ausgewählte...

xtrem 11. Dez 2013

Ich spiele auch gerne ... Und vielleicht auch zu viel, aber dennoch war ich immer einer...

ElMario 11. Dez 2013

Genau, Alternativlosigkeit herrscht grundsätzlich NUR bei den Arbeitslosen. Alle anderen...

Garius 11. Dez 2013

Und wenn die Infos nicht drinstehen, mich aber interessieren, gucke ich wo ich die Infos...

Jetset 11. Dez 2013

Na soweit ist es Gott sei Dank noch nicht. ;) Aber finde auch das zugang zum PC beim...


Folgen Sie uns
       


Cyberpunk 2077 angespielt

Cyberpunk 2077 dürfte ein angenehm forderndes und im positiven Sinne komplexes Abenteuer werden.

Cyberpunk 2077 angespielt Video aufrufen
Mafia Definitive Edition im Test: Ein Remake, das wir nicht ablehnen können
Mafia Definitive Edition im Test
Ein Remake, das wir nicht ablehnen können

Familie ist für immer - nur welche soll es sein? In Mafia Definitive Edition finden wir die Antwort erneut heraus, anders und doch grandios.
Ein Test von Marc Sauter

  1. Mafia Definitive Edition angespielt Don Salieri wäre stolz
  2. Mafia Definitive Edition Ballerei beim Ausflug aufs Land
  3. Definitive Edition Das erste Mafia wird von Grund auf neu erstellt

Pinephone im Test: Das etwas pineliche Linux-Phone für Bastler
Pinephone im Test
Das etwas pineliche Linux-Phone für Bastler

Mit dem Pinephone gibt es endlich wieder ein richtiges Linux-Telefon, samt freier Treiber und ohne Android. Das Projekt scheitert aber leider noch an der Realität.
Ein Test von Sebastian Grüner

  1. Linux Mehr Multi-Touch-Support in Elementary OS 6
  2. Kernel Die Neuerungen im kommenden Linux 5.9
  3. VA-API Firefox bringt Linux-Hardwarebeschleunigung auch für X11

Xbox, Playstation, Nvidia Ampere: Wo bleiben die HDMI-2.1-Monitore?
Xbox, Playstation, Nvidia Ampere
Wo bleiben die HDMI-2.1-Monitore?

Trotz des Verkaufsstarts der Playstation 5 und Xbox Series X fehlt von HDMI-2.1-Displays jede Spur. Fündig werden wir erst im TV-Segment.
Eine Analyse von Oliver Nickel


      •  /