Abo
  • Services:
Anzeige
Der Energieverbrauch vernetzter Geräte wie dem Nest-Thermostat steigt.
Der Energieverbrauch vernetzter Geräte wie dem Nest-Thermostat steigt. (Bild: George Frey/Getty Images)

Studie: Internet der Dinge entpuppt sich als Stromfresser

Weltweit sind mehr als 14 Milliarden Geräte mit dem Internet verbunden. Die Internationale Energieagentur warnt jetzt vor dem immer stärker wachsenden Energieverbrauch der intelligenten Geräte.

Anzeige

Die Internationale Energieagentur (IAE) warnt in einem Bericht vor den Schattenseiten des Internets der Dinge. Weltweit seien heute bereits rund 14 Milliarden Geräte mit dem Netz verbunden. Allein 2013, schreibt die Behörde in ihrer vor wenigen Tagen vorgelegten Studie, hätten diese zusammen einen Stromverbrauch von rund 616 Terawattstunden (TWh) gehabt. Fast zwei Drittel davon, rund 400 TWh, seien im Standby-Modus verschwendet worden. Bis 2025 könne sich diese Zahl verdoppeln, warnt die Behörde.

Als Beispiel nennt die IAE in ihrem Bericht die Nutzung von Geräten, die per Smartphone gesteuert werden. Diese müssten ständig mit einem Netzwerk verbunden sein und im Standby-Modus laufen, um abrufbar zu sein. Den Verlust schätzt die IEA schon heute auf weltweit 80 Milliarden US-Dollar. Bis 2020 könne er sich auf 120 Milliarden US-Dollar erhöhen.

50 Milliarden vernetzte Geräte bis 2020

Mit der rasanten Verbreitung von intelligenten Geräten werde auch das Energieproblem in den kommenden Jahren größer, warnt die Behörde. "Wenn die Bandbreite an vernetzten Geräten zunimmt, erhalten Individuen und Gesellschaften schneller Zugriff auf eine ganze Reihe an Daten und Diensten", schreibt die IAE. Gleichzeitig verursache der Boom jedoch weltweit eine stark wachsende Nachfrage nach Energie in alarmierendem Maße. Schon 2020 rechnet die IAE mit rund 50 Milliarden vernetzten Geräten. 2030 könnten es laut Schätzungen der Behörde noch einmal doppelt so viele sein. Die IAE fordert, dass vernetzte Geräte im Standby-Modus nicht mehr als ein Watt verbrauchen.

Doch nicht nur das Smart Home bereitet der IAE Sorgen. Auch längst etablierte Geräte wie Settop-Boxen zögen ununterbrochen Strom, selbst wenn niemand fernsehe oder etwas aufnehme. Allein in den USA gibt es laut IAE 160 Millionen der Geräte. Der Standby-Modus sei dabei irreführend, weil viele der Geräte in diesem Zustand genauso viel Strom verbrauchten, als wenn sie aktiv seien. Auch Büro-Computer liefen 28 Prozent der Zeit, ohne dass jemand sie benutze, und würden so pro Jahr 110 Kilowattstunden verschwenden.


eye home zur Startseite
plutoniumsulfat 25. Sep 2014

Das ist genau das gleiche bei mobilem Datenvolumen. Es gibt bestimmt tolle Apps, die mir...

M.P. 09. Jul 2014

Naja, auch das könnte eine Waschmaschine, die ausreichend intelligent ist ausgleichen...

Spaghetticode 08. Jul 2014

(kwT)

dabbes 08. Jul 2014

und im Endeffekt würde viel Energie gespart ? Da bin ich aber baff !!! ;)

4DayDreamer 08. Jul 2014

Du musst das noch mit Klimaerwärmung verbinden, dann fließen die Gelder. ;-) Zum...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. GK Software AG, Schöneck/Vogtland, Berlin
  2. operational services GmbH & Co. KG, Frankfurt
  3. Sonntag & Partner Partnerschaftsgesellschaft mbB, Augsburg
  4. Landeshauptstadt Potsdam, Potsdam


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. (reduzierte Überstände, Restposten & Co.)
  2. 17,99€ statt 29,99€

Folgen Sie uns
       

  1. ZTE

    Chinas großes 5G-Testprojekt läuft weiter

  2. Ubisoft

    Far Cry 5 bietet Kampf gegen Sekte in und über Montana

  3. Rockstar Games

    Waffenschiebereien in GTA 5

  4. Browser-Games

    Unreal Engine 4.16 unterstützt Wasm und WebGL 2.0

  5. Hasskommentare

    Bundesrat fordert zahlreiche Änderungen an Maas-Gesetz

  6. GVFS

    Windows-Team nutzt fast vollständig Git

  7. Netzneutralität

    Verbraucherschützer wollen Verbot von Stream On der Telekom

  8. Wahlprogramm

    SPD fordert Anzeigepflicht für "relevante Inhalte" im Netz

  9. Funkfrequenzen

    Bundesnetzagentur und Alibaba wollen Produkte sperren

  10. Elektromobilität

    Qualcomm lädt E-Autos während der Fahrt auf



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Redmond Campus Building 87: Microsofts Area 51 für Hardware
Redmond Campus Building 87
Microsofts Area 51 für Hardware
  1. Windows on ARM Microsoft erklärt den kommenden x86-Emulator im Detail
  2. Azure Microsoft betreut MySQL und PostgreSQL in der Cloud
  3. Microsoft Azure bekommt eine beeindruckend beängstigende Video-API

3D-Druck bei der Bahn: Mal eben einen Kleiderhaken für 80 Euro drucken
3D-Druck bei der Bahn
Mal eben einen Kleiderhaken für 80 Euro drucken
  1. Bahnchef Richard Lutz Künftig "kein Ticket mehr für die Bahn" notwendig
  2. Flatrate Öffentliches Fahrradleihen kostet 50 Euro im Jahr
  3. Nextbike Berlins neues Fahrradverleihsystem startet

Google I/O: Google verzückt die Entwickler
Google I/O
Google verzückt die Entwickler
  1. Neue Version im Hands On Android TV bekommt eine vernünftige Kanalübersicht
  2. Play Store Google nimmt sich Apps mit schlechten Bewertungen vor
  3. Daydream Standalone-Headsets auf Preisniveau von Vive und Oculus Rift

  1. Re: Horizon zero dawn

    HierIch | 08:13

  2. Re: Warum nicht früher?

    MarioWario | 07:52

  3. Re: Zu schnell

    MarioWario | 07:50

  4. Re: 1400W... für welche Hardware?

    ArcherV | 07:46

  5. Re: Unity ist auch eine vergleichsweise gute Engine

    Hakuro | 07:44


  1. 17:40

  2. 16:40

  3. 16:29

  4. 16:27

  5. 15:15

  6. 13:35

  7. 13:17

  8. 13:05


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel