Studie: Gewalthaltige Computerspiele führen zu riskantem Selbstbild
Wissenschaftler des Dartmouth College(öffnet im neuen Fenster) (Hanover/New Hampshire) haben angeblich einen engen Zusammenhang zwischen dem Konsum gewalthaltiger Computerspiele und aggressivem Verhalten im Straßenverkehr gefunden. Das wollen sie in der auf vier Jahre angelegten Studie mit dem Titel " A Longitudinal Study of Risk-Glorifying Video Games and Reckless Driving(öffnet im neuen Fenster) " herausgefunden haben, bei der sie mit Hilfe von Telefoninterviews Tausende von Teilnehmern befragt haben. Wer gerne zu gewalthaltigen Spielen greift, habe sich signifikant öfter dazu bekannt, von der Polizei gestoppt oder gar an Unfällen beteiligt gewesen, betrunken Auto oder mit erhöhter Geschwindigkeit gefahren zu sein.

Außerdem verhalten sich die Spieler laut den Wissenschaftlern häufiger rebellisch und neigen verstärkt dazu, durch Abwechslung und immer wieder neue Erlebnisse sogenanntes Sensation Seeking(öffnet im neuen Fenster) zu betreiben.
Die Ergebnisse legen laut den Forschern nahe, dass Spiele eine "Veränderung der Selbstwahrnehmung" bewirken können, was dann wiederum zu mehr Risikobereitschaft im Alltag führt. Die Studie klärt nicht, ob möglicherweise von vornherein risikobereite Personen eher Spaß an Actionspielen haben.
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