Studie: Gewalthaltige Computerspiele führen zu riskantem Selbstbild

Wer regelmäßig zu Actionspielen wie GTA greift, nimmt laut einer Studie des Dartmouth College im Straßenverkehr größere Risiken in Kauf - weil er sich ein bisschen so verhält wie die Figuren in den Games.

Artikel veröffentlicht am ,
GTA 4
GTA 4 (Bild: Rockstar Games)

Wissenschaftler des Dartmouth College (Hanover/New Hampshire) haben angeblich einen engen Zusammenhang zwischen dem Konsum gewalthaltiger Computerspiele und aggressivem Verhalten im Straßenverkehr gefunden. Das wollen sie in der auf vier Jahre angelegten Studie mit dem Titel "A Longitudinal Study of Risk-Glorifying Video Games and Reckless Driving" herausgefunden haben, bei der sie mit Hilfe von Telefoninterviews Tausende von Teilnehmern befragt haben. Wer gerne zu gewalthaltigen Spielen greift, habe sich signifikant öfter dazu bekannt, von der Polizei gestoppt oder gar an Unfällen beteiligt gewesen, betrunken Auto oder mit erhöhter Geschwindigkeit gefahren zu sein.

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Außerdem verhalten sich die Spieler laut den Wissenschaftlern häufiger rebellisch und neigen verstärkt dazu, durch Abwechslung und immer wieder neue Erlebnisse sogenanntes Sensation Seeking zu betreiben.

Die Ergebnisse legen laut den Forschern nahe, dass Spiele eine "Veränderung der Selbstwahrnehmung" bewirken können, was dann wiederum zu mehr Risikobereitschaft im Alltag führt. Die Studie klärt nicht, ob möglicherweise von vornherein risikobereite Personen eher Spaß an Actionspielen haben.

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psiLion 14. Sep 2012

... stellt die Studie ja schon ganz gut in Frage. Aber trotzdem, ich habe seit Jahren...

Crono 14. Sep 2012

Du hasts gut; die Galaxie existiert wenigstens aber wo soll ich denn bitte hier Dämonen...

Garius 14. Sep 2012

Allerdings. Obwohl ich bei dieser Studie eher das Gefühl habe, dass man absichtlich sehr...

h4x0r3r 14. Sep 2012

Ich bin selbst 18, spiele auch gerne solche Spiele, verhalte mich aber im Straßenverkehr...



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