Studie: Games machen keine gute Stimmung - und keine schlechte

Nintendo, Electronic Arts und Sony haben sich an einer riesigen Studie über das Wohlbefinden von Spielern beteiligt.

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Studie: Games machen keine gute Stimmung - und keine schlechte
(Bild: Chung Sung-Jun/Getty Images)

In vielen Mediendarstellungen sitzen Computerspieler allein im dunklen Zimmer und zocken vor sich hin - das muss doch zu psychischen Problemen führen, wird da mehr oder weniger unterschwellig suggeriert. In der Wirklichkeit ist die Sache offenbar anders, wie britische Wissenschaftler der Universität Oxford herausgefunden haben.

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Ihr Ergebnis: Gaming wirkt sich weder positiv noch negativ auf das Wohlbefinden der Nutzer aus, und das unabhängig von der Dauer der Spielesessions. Lediglich dann, wenn man etwa zur Beschäftigung an Playstation oder Xbox gedrängt wird, sorgt es für schlechte Laune - verständlich.

Eine Besonderheit der im Magazin The Royal Society veröffentlichten Studie ist, dass sie auf sehr vielen Daten basiert. Dazu haben die Wissenschaftler mehrere Publisher um Zusammenarbeit gebeten.

Angefragt wurden 108.880 Spieler, letztlich wurden Daten von 38.935 Teilnehmern aus aller Welt ausgewertet. 77 Prozent haben sich in einer Selbstauskunft als männlich bezeichnet, 21 Prozent als weiblich und 1,8 Prozent als Divers.

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Die große Teilnehmerzahl war möglich, weil sich mehrere große Publisher mit jeweils einem Spiel beteiligt haben. Mitgemacht haben Nintendo mit Animal Crossing New Horizons, Electronic Arts mit Apex Legends, CCP Games mit Eve Online, Microsoft mit Forza Horizon 4, Sony mit Gran Turismo Sport, Square Enix mit Outriders und Ubisoft mit The Crew 2.

Die Publisher haben den Wissenschaftlern mit Einverständnis der Studienteilnehmer Daten wie die Spielzeit geliefert. Die Gamer haben mehrfach Fragebögen ausgefüllt, die mit etablierten Methoden das Wohlbefinden abgefragt haben.

Weitere Studien geplant

Bei der Auswertung kam dann eben heraus, dass es keinen Zusammenhang zwischen dem Gaming und dem Wohlbefinden der Teilnehmer gab. Auch die Dauer des Spielens hatte keine Auswirkungen. Und auch umgekehrt war kein Zusammenhang feststellbar: Weder gute noch schlechte Laune führt dazu, dass man zum Gamepad greift.

In weiteren Studien wollen die Wissenschaftler nun neue Fragen beantworten: Welche Auswirkungen hat die Qualität der Spiele, und was bewirken besondere Ingame-Veranstaltungen. Außerdem möchten die Forscher mehr über die (wenigen) Personen wissen, bei denen das Spielen eben doch Auswirkungen auf das Wohlbefinden hat.

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