Abo
  • IT-Karriere:

Studie: Die häufigsten Arten, bei Selfie-Aufnahmen zu sterben

Am Rand der Klippe, das Smartphone vor dem Gesicht, lächeln - und jetzt nur noch einen Schritt zurück für die ideale Position: Forscher haben untersucht, wie Menschen bei der Aufnahme von Selbstporträts zu Tode kommen. Besonders gefährlich sind Wasser, große Höhen und Verkehr.

Artikel veröffentlicht am ,
Selfies können lebensgefährlich sein.
Selfies können lebensgefährlich sein. (Bild: Pexels/CC0 1.0)

Eine Forschergruppe aus Indien hat versucht zu ermitteln, wie viele Menschen beim Aufnehmen eines Selbstporträts sterben. Sie wertete Medienberichte aus dem Zeitraum Oktober 2011 bis November 2017 aus und kam weltweit auf 259 Todesopfer. Als besonders gefährlich erwiesen sich demnach in absteigender Häufigkeit Aufnahmen am oder im Wasser, in der Nähe von Fahrzeugen oder an Abhängen, wie Ars Technica zuerst berichtete.

Stellenmarkt
  1. über experteer GmbH, Künzelsau
  2. combine Consulting GmbH, Hamburg, München

Die Forscher veröffentlichten ihre Ergebnisse im Journal of Family Medicine and Primary Care. Die ermittelten Zahlen seien wahrscheinlich nur "die Spitze des Eisbergs", räumen sie ein. Es wurden der Studie nur englischsprachige Medienberichte aus verschiedenen Ländern zugrunde gelegt, die die Schlagworte "selfie deaths; selfie accidents; selfie mortality; self photography deaths; koolfie deaths; mobile death/accidents" enthielten.

Die Forscher konstatieren, das menschliche Verhalten mache die Selbstporträts gefährlich. Jugendliche und Touristen seien häufig von dem Wunsch getrieben, "cool zu sein", die Fotos auf den sozialen Netzwerken zu posten und dafür mit Likes und Kommentaren belohnt zu werden. Die meisten Todesfälle im Zusammenhang mit Selbstporträts waren der Studie zufolge Ertrinkungsunfälle. Fotografen wurden von Wellen am Strand weggespült, kenterten mit Booten oder sprangen ins Wasser, ohne schwimmen zu können. Verkehrsmittel sind auch gefährlich, wobei über die meisten Todesfälle hier im Zusammenhang mit Zügen berichtet wurde. Die meisten Todesfälle mit Selfies und Schusswaffen ereigneten sich in den USA. Ihren Ergebnissen zufolge sind risikobereite Männer bei 72,5 Prozent der Todesfälle dabei und diese sind im Schnitt etwa 23 Jahre alt. Bei Selfieaufnahmen gab es die meisten Todesfälle in der Altersgruppe von 10 bis 29 Jahren. Geografisch lag Indien bei den Todesfällen mit 159 Fällen vorn, gefolgt von Russland mit 16, den USA mit 14 und Pakistan mit 11.

Die Forscher empfehlen, an gefährlichen touristischen Zielen, etwa entlang von Gewässern, auf Berggipfeln und auf hohen Gebäuden "No Selfie"-Zonen auszuweisen.

Auch zu diesem Thema:



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. (reduzierte Überstände, Restposten & Co.)

Eisboer 09. Okt 2018

https://www.snopes.com/fact-check/the-microwaved-pet/

Eheran 08. Okt 2018

Da kann man noch tiefer gehen. Die Tests werden angepasst, der Mittelwert (und Median...

DY 08. Okt 2018

passt ja auch im Business-Leben wohl am Besten....

Ach 06. Okt 2018

Ich halte den gehässigen Fallenstellern mal Archimedes entgegen, bzw. dessen Tod...

johnripper 06. Okt 2018

Mit einem Selfi--stick unter den drehenden Rotorblättern eines Helikopters. Wie gut dass...


Folgen Sie uns
       


Lenovo Ideapad S540 - Hands on (Ifa 2019)

Das Ideapad S540 hat ein fast unsichtbares Touchpad, das einige Schwierigkeiten bereitet. Doch ist das Gerät trotzdem ein gutes Ryzen-Notebook? Golem.de schaut es sich an.

Lenovo Ideapad S540 - Hands on (Ifa 2019) Video aufrufen
Verkehrssicherheit: Die Lehren aus dem tödlichen SUV-Unfall
Verkehrssicherheit
Die Lehren aus dem tödlichen SUV-Unfall

Soll man tonnenschwere SUV aus den Innenstädten verbannen? Oder sollten technische Systeme schärfer in die Fahrzeugsteuerung eingreifen? Nach einem Unfall mit vier Toten in Berlin mangelt es nicht an radikalen Vorschlägen.
Eine Analyse von Friedhelm Greis

  1. Torc Robotics Daimler-Tochter testet selbstfahrende Lkw
  2. Edag Citybot Wandelbares Auto mit Rucksackmodulen gegen Verkehrsprobleme
  3. Tusimple UPS testet automatisiert fahrende Lkw

Apple TV+: Apples Videostreamingdienst ist nicht konkurrenzfähig
Apple TV+
Apples Videostreamingdienst ist nicht konkurrenzfähig

Bei so einem mickrigen Angebot hilft auch ein mickriger Preis nicht: Apples Streamingdienst hat der Konkurrenz von Netflix, Amazon und bald Disney nichts entgegenzusetzen - und das wird sich auf Jahre nicht ändern.
Eine Analyse von Ingo Pakalski

  1. Apple TV+ Disney-Chef tritt aus Apple-Verwaltungsrat zurück
  2. Apple TV+ Apples Streamingangebot kostet 4,99 Euro im Monat
  3. Videostreaming Apple TV+ startet mit fünf Serien für 10 US-Dollar monatlich

Mobile-Games-Auslese: Superheld und Schlapphutträger zu Besuch im Smartphone
Mobile-Games-Auslese
Superheld und Schlapphutträger zu Besuch im Smartphone

Markus Fenix aus Gears of War kämpft in Gears Pop gegen fiese (Knuddel-)Aliens und der Typ in Tombshaft erinnert an Indiana Jones: In Mobile Games tummelt sich derzeit echte und falsche Prominenz.
Von Rainer Sigl

  1. Mobile-Games-Auslese Verdrehte Räume und verrückte Zombies für unterwegs
  2. Dr. Mario World im Test Spielspaß für Privatpatienten
  3. Mobile-Games-Auslese Ein Wunderjunge und dreimal kostenloser Mobilspaß

    •  /