Studentenwettbewerb: Carolinchen ist das beste autonome Modellauto

Der Carolo-Cup der TU Braunschweig findet inzwischen vor Hunderten Zuschauern in der Stadthalle statt. Gewonnen haben in diesem Jahr die Lokalmatadoren mit ihrem autonomen Modellwagen.

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Die autonomen Modellautos des Carolo-Cups 2016
Die autonomen Modellautos des Carolo-Cups 2016 (Bild: TU Braunschweig)

Der Studentenwettbewerb Carolo-Cup um die besten autonomen Modellautos hat in diesem Jahr fast 600 Zuschauer angelockt. Wegen des zunehmenden Interesses lud die Technische Universität Braunschweig die teilnehmenden Teams erstmals in die Stadthalle ein. Wie die TU mitteilte, belegte am vergangenen Dienstag das Braunschweiger Team CDLC mit seinem "Carolinchen" vor Studenten der RWTH Aachen und einem weiteren Gastgeberteam die ersten drei Plätze. Angemeldet waren 15 Teams aus Deutschland sowie eine Studentengruppe aus dem schwedischen Göteborg.

  • Die beiden siegreichen Braunschweiger Teams CDLC und ISF Löwen mit Carolinchen, Simba II und dem Ersatzfahrzeug Carolinchen
  • Die Auswahl der Sensoren stand den Studenten frei.
  • Fast 600 Zuschauer verfolgten das Finale in der Stadthalle. (Bilder: TU Braunschweig)
  • Nach einem letzten Platz im Vorjahr belegten Simba II nun den dritten Platz.
  • Die Modellfahrzeuge mussten vor dem Finale abgegeben werden.
  • Das Siegermodell Carolinchen wich gekonnt allen Hindernissen aus.
Fast 600 Zuschauer verfolgten das Finale in der Stadthalle. (Bilder: TU Braunschweig)
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Die Modellfahrzeuge im Maßstab 1:10 mussten einen 90 Meter langen Parcours bewältigen. Dabei sollten sie laut Regelwerk die Spur halten, Hindernissen ausweichen, Vorfahrtsregeln an Kreuzungen beachten sowie einparken können. Die Wahl der Sensoren blieb jedem Team selbst überlassen. Einem Bericht von Heise.de zufolge setzten die Studenten zur Linienerkennung Kameras sowie zur Objekterkennung Ultraschall- und Infrarotsensoren, Laserscanner und 3D-Tiefenkameras ein.

10.000 Euro Preisgeld

Das Braunschweiger Team CDLC zeigte laut TU Braunschweig in dem Wettbewerb die ausgeglichenste Leistung in allen Disziplinen. Dabei bewertete die Jury auch die Präsentation des Gesamtkonzepts. So musste jedes Team unter anderem erläutern, inwiefern es bei der Auslegung des Fahrzeugs der Energiebedarf und die Herstellungskosten berücksichtigt wurden.

Prof. Thomas Form vom Organisationsteam stellte in diesem Jahr eine große Leistungssteigerung der Teams fest. "Besonders der Weg zum Finale ist das Ziel des Carolo-Cups. Der Zeitaufwand der Studierenden oft mit mehreren Tausend Arbeitsstunden ist enorm", sagte Form. Belohnt wurden die Siegerteams mit einem Preisgeld von 10.000 Euro. Das CDLC-Team erhielt für den Sieg 5.000 Euro. Die Zweit- und Drittplatzierten bekamen 3.000 beziehungsweise 2.000 Euro. Der mit 500 Euro dotierte Sonderpreis des VDI für das leichteste Fahrzeug ging an ein Team der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg. Sein leichtes autonomes Kraftfahrzeug "Lak-XU 4000" brachte nur 1,85 Kilogramm auf die Waage.

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