Abo
  • Services:

Studentengruppe: Nutzer lassen Facebooks Datenschutzrichtlinie durchfallen

Die Kritiker an Facebooks neuer Datenschutzrichtlinie haben genügend Stimmen erhalten, um eine Abstimmung über ihren Vorschlag durchzusetzen.

Artikel veröffentlicht am ,
Studentengruppe: Nutzer lassen Facebooks Datenschutzrichtlinie durchfallen
(Bild: europe-v-facebook.org)

Kritische Facebook-Nutzer haben ihr Ziel erreicht: Über ihre Verbesserungsvorschläge für die Datenschutzrichtlinie muss abgestimmt werden. Facebook hatte zugesagt, dass über Vorschläge abgestimmt werde, wenn diese von mindestens 7.000 Nutzern eingebracht würden. Die Gruppe Wiener Jurastudenten hatte mit Anzeigen dafür gesorgt, dass die irische Datenschutzbehörde Facebook zu einer Verbesserung der Richtlinie aufforderte.

Stellenmarkt
  1. Rheinische Post Medien GmbH, Düsseldorf
  2. SEG Automotive Germany GmbH, Stuttgart-Weilimdorf

Die Aktivisten erklärten am 17. Mai 2012: "Seit gestern haben wir klar über 7.000 Kommentare, die auf "our-policy.org" verweisen. Die deutsche Seite hat über 28.000 Kommentare, wobei die Mehrzahl auf unsere Seite verweist. Die englische Seite hat etwas über 7.000, wobei auch hier die Mehrzahl auf unsere Seite verweist. Damit ist laut Facebooks Bedingungen keine Veränderung mehr möglich. Wir warten nun auf die ersten Reaktionen von Facebook."

Zwei Versuche Facebooks, die Datenschutzrichtlinien zu ändern, waren schon erfolglos, weil jeweils über 7.000 Menschen den Vorschlägen widersprochen hatten. Der schleswig-holsteinische Landesdatenschützer Thilo Weichert erklärte zu den Änderungen, dass keine wesentlichen Verbesserungen und sogar weitere Verschlechterungen aus Datenschutzsicht vorgesehen seien, etwa Ermächtigungen für eine noch längere Speicherung und Nutzung der Daten. Neu sei nur, dass die unzulässigen Verarbeitungen genauer beschrieben würden. Die vom irischen Datenschutzbeauftragten vor fünf Monaten geäußerte Kritik in einem Auditbericht werde zwar aufgegriffen, aber die dort geforderten tatsächlichen Änderungen würden nicht umgesetzt.

"Facebook nervt"

Weichert sagte: "Facebook nervt, indem es die Öffentlichkeit mit immer wieder neuen Scheinmanövern hinhält. Facebook muss nicht einfach sein Kleingedrucktes ändern, sondern seine Geschäftspolitik und seine Datenverarbeitung. Hierüber muss dann Transparenz hergestellt werden." Die Grundeinstellung müsste auf weitestgehende Vertraulichkeit ausgerichtet sein.

Facebook erklärte, dass der Prozess noch bis zum Abend des 18. Mai 2012 andauere. "Nach Ablauf der Frist werden wir die Kommentare prüfen und eine Aktualisierung veröffentlichen".



Anzeige
Top-Angebote
  1. Für 150€ kaufen und 75€ sparen
  2. (heute u. a. Aerocool P7-C1 Pro 99,90€, Asus ROG-Notebook 949,00€, Logitech G903 Maus 104,90€)

miauwww 18. Mai 2012

Freilich finden Unmengen von Leuten sinnloses Zeug gar nicht langweilig. Bzw. stellt das...

theWhip 18. Mai 2012

Man sollte die Irische Justiz vor den EU Gerichtshof schleifen um endlich die Praktiken...


Folgen Sie uns
       


Drahtlos bezahlen per App ausprobiert

In Deutschland können Smartphone-Besitzer jetzt unter anderem mit Google Pay und der Sparkassen-App Mobiles Bezahlen ihre Rechnungen begleichen. Wir haben die beiden Anwendungen im Alltag miteinander verglichen.

Drahtlos bezahlen per App ausprobiert Video aufrufen
Augmented Reality: Das AR-Fabrikgelände aus dem Smartphone
Augmented Reality
Das AR-Fabrikgelände aus dem Smartphone

Derzeit ist viel von einer Augmented Reality Cloud die Rede. Golem.de hat mit dem Berliner Startup Visualix über den Stand der Technik und künftige Projekte für Unternehmenskunden gesprochen - und darüber, was die Neuerungen für Pokémon Go bedeuten könnten.
Ein Interview von Achim Fehrenbach

  1. Jarvish Motorradhelm bringt Alexa in den Kopf
  2. Patentantrag Apple plant Augmented-Reality in der Windschutzscheibe
  3. Magic Leap Lumin OS Erste Bilder des Betriebssystems für Augmented Reality

Probefahrt mit Tesla Model 3: Wie auf Schienen übers Golden Gate
Probefahrt mit Tesla Model 3
Wie auf Schienen übers Golden Gate

Die Produktion des Tesla Model 3 für den europäischen Markt wird gerade vorbereitet. Golem.de hat einen Tag in und um San Francisco getestet, was Käufer von dem Elektroauto erwarten können.
Ein Erfahrungsbericht von Friedhelm Greis

  1. 1.000 Autos pro Tag Tesla baut das hunderttausendste Model 3
  2. Goodwood Festival of Speed Tesla bringt Model 3 erstmals offiziell nach Europa
  3. Elektroauto Produktionsziel des Tesla Model 3 erreicht

Neuer Echo Dot im Test: Amazon kann doch gute Mini-Lautsprecher bauen
Neuer Echo Dot im Test
Amazon kann doch gute Mini-Lautsprecher bauen

Echo Dot steht bisher für muffigen, schlechten Klang. Mit dem neuen Modell zeigt Amazon, dass es doch gute smarte Mini-Lautsprecher mit dem Alexa-Sprachassistenten bauen kann, die sogar gegen die Konkurrenz von Google ankommen.
Ein Test von Ingo Pakalski


      •  /