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Stubhub: Ebay verkauft Konzernteil für 4 Milliarden US-Dollar

Ebay verkauft einen größeren Konzernteil. Die Ticketplattform Stubhub hatte Ebay einst für 310 Millionen US-Dollar gekauft.

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Stubhub ist eine Plattform für den Kauf und Verkauf von Tickets
Stubhub ist eine Plattform für den Kauf und Verkauf von Tickets (Bild: Pixabay)

Ebay verkauft sein Stubhub-Ticketgeschäft an den Schweizer Ticket-Reseller Viagogo Entertainment. Wie das Unternehmen am 25. November 2019 bekanntgab, beträgt der Kaufpreis 4,05 Milliarden US-Dollar. Stubhub war seit dem Jahr 2007 im Besitz von Ebay, welches das Unternehmen für 310 Millionen US-Dollar gekauft hatte.

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Stubhub ist eine Plattform für den Kauf und Verkauf von Tickets für Konzerte, Sportveranstaltungen und andere und trug im dritten Quartal 2019 rund 14 Prozent zum Umsatz des Unternehmens bei. Stubhub wurde im Jahr 2000 von den beiden Stanford-Studenten Jeff Fluhr und Eric Baker gegründet.

Viagogo ist international ein bedeutender Akteur, während Stubhub hauptsächlich in den USA präsent ist. Ebay entschied sich, den Verkauf von Stubhub zu untersuchen, kurz nachdem Elliott Management und Starboard Value, zwei aktivistische Investoren, im Januar größere Anteile erworben hatten. Diese forderten das Unternehmen auf, sich von Bereichen zu trennen, die nichts mit seinem Kernmarkt zu tun hätten. Ebay erklärte sich bereit, den Verkauf von Stubhub und seines Kleinanzeigengeschäfts zu prüfen. Elliott hatte angekündigt, dass Stubhub für 3,5 bis 4,5 Milliarden US-Dollar und Ebay Kleinanzeigen für 8 bis 12 Milliarden US-Dollar verkauft werden könne.

Der Ticketzweitmarkt ist umstritten: "Die Abzocke auf dem Ticketzweitmarkt zu unterbinden war für uns in 2018 ein großes Thema", sagte Marion Zinkeler, Vorstand der Verbraucherzentrale Bayern im Juli 2019. Wer im Internet Eintrittskarten für Konzerte oder Sportveranstaltungen kauft, lande häufig unbemerkt auf dem Ticketzweitmarkt. Oft zahlten Kunden hier, ohne dies zu erkennen, deutlich höhere Preise als bei offiziellen Tickethändlern oder direkt beim Veranstalter. Viele Verbraucher beschwerten sich über überraschende Gebühren, nicht gelieferte oder ungültige Tickets und überhöhte Preise. Insbesondere der Anbieter Viagogo fiel hier negativ auf. Das nahm das Marktwächter-Team der Verbraucherzentrale Bayern zum Anlass, Struktur und Probleme des Online-Ticketmarkts zu untersuchen. Mit schockierenden Ergebnissen, die Verbraucherzentrale Bayern habe gegen Viagogo geklagt und war in erster Instanz erfolgreich.

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