Strukturwandel: Arbeitsministerium plant KI-Prüfstelle

Wie lässt sich verhindern, dass unethische KI-Algorithmen Arbeitnehmern schaden? Das Arbeitsministerium richtet, als Teil der KI-Strategie der Bundesregierung, eine Prüfstelle ein, die die Anwendung von KI in Unternehmen beobachten soll.

Artikel veröffentlicht am ,
Produktionsstraße bei VW (Symbolbild): Chancen und Risiken der KI bewerten
Produktionsstraße bei VW (Symbolbild): Chancen und Risiken der KI bewerten (Bild: Werner Pluta/Golem.de)

Systeme mit künstlicher Intelligenz (KI) steuern Roboter oder Autos, erkennen Gesichter oder werten große Datenmengen aus. Allerdings können solche Systeme auch Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt haben, etwa wenn KI Bewerber aussucht. Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) will deshalb eine Prüfstelle für KI-Anwendungen in Unternehmen gründen.

Stellenmarkt
  1. Senior Consultant SAP Real Estate (m/w/d)
    Ascavo, Hamburg
  2. Technical Consultant Dynamics CRM (w/m/d)
    WILO SE, Dortmund
Detailsuche

Das deutsche KI-Observatorium ist Teil der nationalen KI-Strategie der Bundesregierung. Es soll helfen, Chancen und Risiken der KI zu bewerten und falls nötig auch politisch zu steuern. Das bedeutet, dass ethisch nicht vertretbare Anwendungen auch verboten werden können. Das KI-Observatorium soll Anfang kommenden Jahres seine Arbeit aufnehmen.

Der Fokus soll auf der Wirtschaft und der Arbeitswelt liegen. Dort werden durch die Digitalisierung immense Umwälzungen erwartet, etwa durch Online-Handelsplattformen wie Amazon. Deshalb wird die Entwicklung im deutschen Einzelhandel beobachtet. Das Interesse gilt auch dem Finanz- und Bankensektor, in dem die Bewertung von Krediten und Aktien zunehmend von KI übernommen wird. Das wird Auswirkungen auf die Beschäftigen in dieser Branche haben.

"Wir schauen uns an, wo diese Technologie eingesetzt wird und wo das in sensiblen Bereichen geschieht", sagte Björn Böhning, Staatssekretär im BMAS, der Süddeutschen Zeitung. Eine durch KI generierte Playlist bei einem Musik-Streamingdienst sei "kein Problem für die Politik. Wenn aber ein autonom fahrendes Auto entscheidet, wird ein Begrenzungspfahl umgefahren oder die Gruppe von Menschen daneben, dann geht es um eine andere Risikoklasse, für die wir dann auch politische Gestaltung brauchen."

Golem Karrierewelt
  1. Kubernetes – das Container Orchestration Framework: virtueller Vier-Tage-Workshop
    20.-23.02.2023, Virtuell
  2. Cloud Competence Center: Strategien, Roadmap, Governance: virtueller Ein-Tages-Workshop
    28.02.2023, Virtuell
Weitere IT-Trainings

Das BMAS erwartet, dass durch den Strukturwandel in Deutschland bis Mitte der 2020er Jahre 1,3 Millionen Arbeitsplätze wegfallen. Auf der anderen Seite sollen aber 2,1 Millionen neue entstehen. Der Stellenabbau soll sich demnach bis Mitte der 2030er Jahre fortsetzen, aber nicht mehr durch neue geschaffene aufgefangen werden: Das BMAS rechnet damit, dass bis 2035 etwa vier Millionen Stellen wegfallen und rund 3,3 Millionen hinzukommen.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Jahressteuergesetz
Homeoffice-Pauschale wird noch einmal erhöht

Wer im Homeoffice arbeitet, kann mehr von der Steuer absetzen als bislang geplant. Der Maximalbetrag steigt an.

Jahressteuergesetz: Homeoffice-Pauschale wird noch einmal erhöht
Artikel
  1. AVM Fritzbox: FritzOS 7.50 ist da
    AVM Fritzbox
    FritzOS 7.50 ist da

    Das neue Betriebssystem für Fritzboxen bringt viele Neuerungen beim Smart Home, führt Wireguard per QR-Code ein und verbessert IP-Sperren.

  2. Samsung-Tablet bei Amazon um 180 Euro reduziert
     
    Samsung-Tablet bei Amazon um 180 Euro reduziert

    Auch nach dem Black Friday gibt es bei Amazon günstige Samsung-Tablets. Je nach Modell sind derzeit bis zu 180 Euro Rabatt möglich.
    Ausgewählte Angebote des E-Commerce-Teams

  3. IT-Projektmanager: Mehr als Excel-Schubser und Flaschenhälse
    IT-Projektmanager
    Mehr als Excel-Schubser und Flaschenhälse

    Viele IT-Teams halten ihr Projektmanagement für überflüssig. Wir zeigen drei kreative Methoden, mit denen Projektmanager wirklich relevant werden.
    Ein Ratgebertext von Jakob Rufus Klimkait und Kristin Ottlinger

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • PS5-Bundle vorbestellbar • Amazon-Geräte bis 53% günstiger, u. a. Echo Dot 5. Gen. 29,99€ • Mindstar: AMD Ryzen 7 7700X Tray 369€ • Crucial-SSDs günstiger • Advent-Tagesdeals bei MediaMarkt/Saturn: u. a. E-Auto-Wallbox 399€ • LG OLED TV (2022) 55" 120Hz 949€ [Werbung]
    •  /