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Stromversorgung: Eric S. Raymond startet Projekt für offene USVs

Der Open-Source-Pionier Eric S. Raymond will eine unterbrechungsfreie Stromversorgung (USV) in einem Open-Hardware-Projekt erstellen. Die ist aber nicht für Server-Racks gedacht, sondern für den Heimeinsatz bei schlechter Stromversorgung.

Artikel veröffentlicht am , Ulrich Bantle/Linux Magazin/
Wenn die Stromversorgung mal ausfällt, hilft die USV.
Wenn die Stromversorgung mal ausfällt, hilft die USV. (Bild: Daniel R. Blume/Flickr.com/CC-BY-SA 2.0)

Der Open-Source-Aktivist, Autor und Entwickler Eric S. Raymond gilt wegen seiner persönlichen und politischen Einstellungen als umstritten und auch als sehr streitbar. Sein Hacker-Ethos als Macher hat sich Raymond aber bewahrt, deshalb will er mit dem Projekt Upside einen seiner Meinung nach herrschenden Mangel auf dem Markt der unterbrechungsfreien Stromversorgung (USV) beheben. Diese sollen für Heimanwender endlich gut funktionieren und als Open Hardware bereitstehen.

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Das von Raymond gestartete Projekt setzt dieser gemeinsam mit dem auf Stromversorgung spezialisierten Elektroingenieur Eric Baskin um, der hauptverantwortlich für die Hardware sein soll. Raymond selbst will für die Software sorgen und als Produktdesigner fungieren. In dem Upside genannten Projekt sollen letztlich Designpläne für USV-Hardware entstehen, die Heimanwender einsetzen können.

Der Entwickler Raymond nutzt im Heimgebrauch selbst eine USV, die auf Englisch als UPS (Uninterruptible Power Supply) bezeichnet werden, was den Projektnamen erklärt. In den USA, Raymonds Heimat, sind Stromausfälle keine Seltenheit, schreibt der Entwickler in seinem Blog. Und er sei darüber hinaus auch gezwungen, oft eine neue USV zu kaufen, weil die für Heimanwender konzipierten Geräte Schrott seien.

Das Projekt Upside soll diesen Mangel nun beheben, indem es das Design und die Implementierung der Hardware unter freier Lizenz zur Verfügung stellt, heißt es auf der Projektseite. Ein erster Entwurf der Arbeiten ist dort auch schon zu finden, eine Lizenzangabe fehlt aber noch. Erstes Ziel sei eine USV, die 300 W für eine Überbrückungszeit von 15 Minuten liefern kann. Weitere Details finden sich im Projektwiki.



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beuteltier 14. Mär 2018

Microchip hat als Anwendungsbeispiel für seine Microcontroller bereits eine Offline-USV...

jacki 14. Mär 2018

Ich kann dir nicht mit lateinischen Begriffen erklären warum, aber es geht, siehe...

pumok 13. Mär 2018

Bei "richtigen" Stromausfällen unbedingt. Eine Alternative fürs kleine Budget wäre eine...

stulle 13. Mär 2018

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