Erforderliche Investitionen

Was nach schnöder Umstrukturierung klingt, hat eine politische Dimension. Im Kern geht es um die Frage, wer die für das Gelingen der Energiewende erforderlichen Investitionen stemmt. Die Tennet Holding gehört zu 100 Prozent dem niederländischen Finanzministerium. Am Ende hat also die niederländische Regierung das letzte Wort darüber, wo und in welchem Umfang das Unternehmen Geld in den Aus- und Neubau von Stromleitungen steckt.

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"Das Interesse des niederländischen Finanzministers, die Mittel für die deutsche Energiewende aufzubringen, ist sehr begrenzt", sagt ein Kritiker. Durch die engere Anbindung der deutschen Tochter an die niederländische Holding werde das noch unterstrichen. Die Pläne der Niederländer gingen "zu Lasten und auf Kosten des deutschen Stromkunden sowie eines zügigen Netzausbaus", schreibt ein Kritiker.

Tatsächlich sind aber gerade rasche Fortschritte beim Netzausbau elementare Bedingungen für einen Erfolg der Energiewende. Der große Bedarf an neuen Stromleitungen ergibt sich aus dem Umbau der Stromerzeugung: Mehr und mehr Strom wird in Windparks im Norden und Nordosten Deutschlands produziert.

Es fehlen Stromleitungen, die diesen Strom in die Verbrauchszentren im Westen und Süden der Republik transportieren. Das Netz kommt daher immer häufiger an die Grenzen der Belastbarkeit. Immer wieder müssen im Norden Windparks abgeschaltet werden, weil der Strom nicht mehr aufgenommen werden kann; gleichzeitig müssen im Süden teure Reservekraftwerke angeworfen werden, damit keine Versorgungslücken entstehen.

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 Stromversorgung: Der Einfluss der Niederlande auf den deutschen NetzausbauTennet hält Finanzierung für gesichert 
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PuckPoltergeist 23. Jul 2019

Stromtrassen dürfen nicht bebaut werden.

mark.wolf 23. Jul 2019

Grundsätzlich besteht natürlich die Möglich via Enteignung die netze zu verstaatlichen...

Anonymer Nutzer 23. Jul 2019

ein Blackout stattfindet. Aber die Politik reagiert äh. lamentiert ja. ;-)



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