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Stromtankstelle: Tesla Model 3 ohne kostenlose Nutzung von Superchargern

Tesla-Chef Elon Musk hat klargestellt, dass Besitzer des neuen Elektroautos Model 3 die Supercharger des Unternehmens nicht kostenlos nutzen können. Beim wesentlich teureren Model S wird sich dahingehend aber nichts ändern.

Artikel veröffentlicht am , Michael Linden
Tesla Model 3
Tesla Model 3 (Bild: Tesla Motors)

Ein wesentlicher Vorteil der Tesla-Elektroautos ist die Lade-Infrastruktur, die das Unternehmen weltweit aufbaut. Die sogenannten Supercharger bieten bisher allen Fahrern der Fahrzeuge die Möglichkeit, die Autos unterwegs wieder recht schnell mit Strom zu versorgen. Beim neuen Model 3, das im Vergleich zu den anderen Fahrzeugen des Unternehmens sehr viel günstiger angeboten werden soll, ist keine kostenlose Benutzung der Supercharger im Kaufpreis enthalten. Das stellte Elon Musk, Chef des Unternehmens, jetzt auf dem jährlichen Aktionärstreffen klar.

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Die Frage wurde nach Angaben der Website VentureBeat von einem Aktionär gestellt, der wissen wollte, wie die zu erwartende Flut von Besitzern des Model 3 an den Superchargern gehandhabt werden soll. Das Basismodell soll mit einer Akkuladung rund 350 km weit kommen. Weltweit gibt es derzeit rund 3.600 von Teslas Ladestationen. Musk kündigte an, bis Ende 2017 sollten es rund 7.200 Stück werden.

Auch die Zahl der sogenannten Destination Charger, die an Parkplätzen von Hotels, Restaurants und Supermärkten installiert sind und das Aufladen über einen längeren Zeitraum beispielsweise über Nacht erlauben, soll deutlich erhöht werden. Derzeit gibt es etwa 3.700 Stück weltweit. Ende 2017 soll es 15.000 Ladestationen dieser Art geben. Auch die Zahl der kombinierten Verkaufs- und Servicestützpunkte will Tesla stark erhöhen. Aktuell existieren 215 solcher Anlaufpunkte für Tesla-Kunden, Ende 2017 sollen es 441 sein.

Musk sagte, dass die Kosten für das Laden vom Kaufpreis des Tesla Model 3 abgekoppelt werden. Das Laden solle günstig sein - günstiger als Benzin - aber es werde nicht im Basispaket enthalten sein. Das Model 3 soll ab 35.000 US-Dollar kosten. Tesla will aber ein Paket anbieten, bei dem die Ladeinfrastruktur wie beim Model S und beim Model X mitbenutzt werden kann, ohne dafür jedes Mal bezahlen zu müssen.

Die Supercharger sind offiziell nur zur Überbrückung längerer Distanzen gedacht. Eigentlich sollen die Fahrzeuge zu Hause aufgeladen werden.

  • Tesla Model 3 (Bild: Tesla Motors)
  • Tesla Model 3 (Bild: Tesla Motors/Screenshot: Golem.de)
  • Tesla Model 3 (Bild: Tesla Motors/Screenshot: Golem.de)
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  • Tesla Model 3 (Bild: Tesla Motors/Screenshot: Golem.de)
  • Tesla Model 3 (Bild: Tesla Motors/Screenshot: Golem.de)
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  • Tesla Model 3 (Bild: Tesla Motors/Screenshot: Golem.de)
  • Tesla Model 3 (Bild: Tesla Motors/Screenshot: Golem.de)
  • Tesla Model 3 (Bild: Tesla Motors/Screenshot: Golem.de)
  • Tesla Model 3 (Bild: Tesla Motors/Screenshot: Golem.de)
Tesla Model 3 (Bild: Tesla Motors/Screenshot: Golem.de)

Die Massenproduktion des neuen Fahrzeugs wird vermutlich erst 2017 beginnen. Dann werden auch die ersten Fahrzeuge ausgeliefert. Bisher verkauft Tesla mit dem Model S und dem Model X nur hochpreisige Fahrzeuge in vergleichsweise geringen Stückzahlen. 2015 wurden knapp 51.000 Autos verkauft. Musk schätzt, dass der durchschnittliche Verkaufspreis des Model 3 inklusive Extras vor Steuern bei 42.000 US-Dollar pro Stück liegen wird.

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whatsupjo 30. Aug 2017

die Sache ist ganz einfach. für 40 000 ein Auto zu bekommen, das sich von 0 auf 100...

JensM 10. Jun 2016

Ein Fanboy sagte mir mal, Tesla hat ALLE Patente OPEN SOURCE gemacht und die...

gadthrawn 06. Jun 2016

Aktuell. Das ist was momentan zählt. Hätte, hätte, Fahrradkette... Auch bei Tesla...

energieingenieur 04. Jun 2016

1) ja, aber die Gründe waren unterschiedlich. Einer von denen ist mit extrem hoher...

Moe479 03. Jun 2016

dann ist das auto event. garnicht das richtige fern-transportmittel für dich, wie währes...


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