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Stromsparen: Verwirrung um EU-Richtlinie für PCs und Grafikkarten

Seit Tagen stiftet der Entwurf einer Richtlinie der Europäischen Union zum Energiebedarf von PCs Verwirrung. Dabei ist mitnichten ein Verbot von High-End-Grafikkarten vorgesehen, die Regelungen und Messverfahren sind nur schwer durchschaubar.

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Grafikkarten wie die Radeon HD 7970 GHz Edition liegen nahe an den EU-Grenzen.
Grafikkarten wie die Radeon HD 7970 GHz Edition liegen nahe an den EU-Grenzen. (Bild: AMD)

Den Anfang hat ein Bericht von Nordichardware gemacht. Anhand einer Tabelle, die nicht einmal Teil eines wesentlich umfangreicheren EU-Dokuments ist (PDF), schloss die schwedische Hardware-Webseite, besonders leistungsfähige Grafikkarten würden - ähnlich wie Glühlampen - von der EU bald verboten werden.

Inhalt:
  1. Stromsparen: Verwirrung um EU-Richtlinie für PCs und Grafikkarten
  2. Volllast wird nicht berücksichtigt

Nordichardware hat die Meldung inzwischen korrigiert, das Missverständnis basierte auf der Einteilung von Grafikkarten nach Leistungsklassen anhand der Bandbreite des Speichers. Mehr als 320 Gigabyte pro Sekunde waren dabei nämlich nicht vorgesehen, was so interpretiert wurde, als ob solche Karten künftig verboten werden würden. Da schon aktuelle Karten wie die Radeon HD 7970 GHz Edition über 280 GByte/s erreichen, scheint es wahrscheinlich, dass künftige Geräte die Grenze von 320 GByte/s überschreiten.

In Wirklichkeit endet die Einteilung von Grafikkarten nach Leistungsklassen nur bei 320 GByte/s, was auch noch selbst auszurechnen ist, denn: Die fragliche Tabelle gibt nur die Breite des Busses an, was mit der Datenrate zu multiplizieren ist. Zudem gibt es für PCs, die nicht in die vorgesehenen Energieklassen A bis D fallen, eine Ausnahme. Dort sind Grafikkarten über 320 GByte/s zulässig, wenn der Rechner mindestens sechs physikalische CPU-Kerne und 16 GByte RAM hat.

  • Der Kern des Entwurfs: Gesamtleistungsaufnahme pro Jahr nach Formel
Der Kern des Entwurfs: Gesamtleistungsaufnahme pro Jahr nach Formel

Wer dabei spontan an Workstations denkt, liegt ebenso falsch. Diese schnellen Rechner für technische und wissenschaftliche Aufgaben sind an anderer Stelle des Dokuments gesondert definiert, sie müssen unter anderem zwei Prozessorsockel und ECC-Speicher mitbringen.

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Bei dem gesamten Entwurf, der noch keine gültige EU-Richtlinie ist, geht es zudem nicht um die konkrete Leistungsaufnahme einzelner Komponenten in einer bestimmten Situation. Vielmehr steht der gesamte Energieverbrauch eines Komplettsystems in einem Jahr im Vordergrund. Dafür gibt es eine Berechnungsformel, die nur drei Zustände berücksichtigt: Ausgeschaltet, Standby und Idle.

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Volllast wird nicht berücksichtigt 
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Lala Satalin... 20. Okt 2012

Unter Linux hat bei mir noch nie irgendwas richtig funktioniert. Schon gar nicht out of...

IT.Gnom 20. Okt 2012

Nach mir die Sintflut ist eben auch eine Einstellung. Das zuzugeben zeugt zumindest von...

clusterfreak 20. Okt 2012

schlecht wärs mit energieklassen gewesen. Alle lösungen ausser der lösung, dass sie die...

clusterfreak 20. Okt 2012

Blake-512+Sha256 berechnungen mit maximaler aggression und minimalem framesleep auf die...

clusterfreak 20. Okt 2012

genauso verhält es sich aber auch mit strafzöllen wie diesen Ökosteuern und EEG...


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