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Strommarkt:
Wann es Geld fürs E-Autos-Laden, Waschen und Spülen gibt

Plötzlich bekommen Menschen Geld dafür, dass sie Strom verbrauchen. Wie kann das sein – und: Kann das jeder haben?
/ Werner Pluta
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Tesla an einer privaten Wallbox: geringere Verbrauchsleistung als Erzeugungsleistung (Bild: Werner Pluta/Golem.de)
Tesla an einer privaten Wallbox: geringere Verbrauchsleistung als Erzeugungsleistung Bild: Werner Pluta/Golem.de

Anfang Juli 2023 scheint auf dem Strommarkt etwas nicht zu stimmen. Statt über hohe Stromkosten zu stöhnen, jubeln Abnehmer. Ein Nutzer mit dem Pseudonym Sissim kommentiert im Forum des Onlinenews-Angebots Teslamag(öffnet im neuen Fenster) , er habe das Elektroauto geladen, Waschmaschine, Trockner und Spülmaschine laufen lassen – und für die 50 Kilowattstunde seien ihm 15 Euro erstattet worden. Kate Wett berichtet im Beitrag darunter, sie habe für das Laden von zwei Elektroautos knapp 18 Euro erhalten. Hier die wichtigsten Fragen und Antworten, woher die sogenannten negativen Strompreise kommen und wie man für das eigene Elektroauto und den Haushalt davon profitieren kann.

Einerseits ist von Energiekrise die Rede, davon, dass Atomkraftwerke auf gar keinen Fall hätten abgeschaltet werden dürfen und dass erneuerbare Energien der falsche Weg seien. Auf der anderen Seite wird die Abnahme von Strom plötzlich vergütet. Das klingt paradox, lässt sich aber erklären.

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