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Stromkosten:
Reform der Netzentgelte ist überfällig, wird aber dauern

Eine dynamische Gebühr könnte Stromnetze entlasten, die Ausgaben für Infrastruktur senken und neue Anreize für die Energiewende schaffen.
/ Mario Petzold
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Drinnen Smart Home, draußen ein analoger Drehstromzähler (Bild: Golem/Mario Petzold)
Drinnen Smart Home, draußen ein analoger Drehstromzähler Bild: Golem/Mario Petzold

Die Strompreise in Deutschland sind hoch. Laut dem Statistischen Bundesamt(öffnet im neuen Fenster) lag der Preis je Kilowattstunde (kWh) im ersten Halbjahr 2025 über dem aller anderen Länder der EU.

Knapp 60 Prozent der ermittelten 38 Cent sind Abgaben und Steuern. Etwa die Hälfte davon machen die Netzentgelte aus. Das ist jene Gebühr, die für die Weiterleitung des Stroms von Erzeuger zum Verbraucher erhoben wird, um die Stromnetze entsprechend des Bedarfs instandzuhalten oder auszubauen.

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