Stromausfall in Stuttgart: Ursache war Schaltfehler bei Arbeiten an Umspannwerk

Der Netzbetreiber Stuttgart Netze hat eine Fremdeinwirkung als Grund für den Stromausfall am 5. Februar 2026 in Stuttgart ausgeschlossen und den Schaltfehler eines Angestellten während einer Baumaßnahme als Ursache benannt. Betroffen seien zudem hauptsächlich Kundenanlagen gewesen, die einen Unterspannungsschutz verwenden, heißt es in der zugehörigen Pressemitteilung(öffnet im neuen Fenster) .
Hauptsächlich seien daher Industrieanlagen und Ampeln betroffen gewesen, heißt es weiter. In privaten Haushalten soll es lediglich vereinzelt zu Stromausfällen gekommen sein. Durch den Schaltfehler sei es in einem Umspannwerk, in dem Umbauten stattfinden, für 0,06 Sekunden zu dem Spannungsabfall gekommen.
Das Ereignis in Stuttgart weckte Erinnerungen an die Stromausfälle in Berlin im September 2025 und Januar 2026, die beide durch Brandanschläge ausgelöst wurden. Während großflächige Stromausfälle in Deutschland nur relativ selten vorkommen, gibt es kleinere Stromausfälle sehr häufig .
Notstromaggregate und Batteriespeicher
Einer der größten Stromausfälle in Europa ereignete sich am 28. April 2025 in Spanien und Portugal und wurde durch nicht kontrollierbare Überspannungen ausgelöst, wobei mehrere Ursachen zu Problemen führten, wie Analysen der spanischen Regierung und des Netzbetreibers Red Eléctrica zeigten.
Nach dem Berliner Stromausfall steigen die Verkäufe von Notstromaggregaten, was den TÜV-Verband dazu veranlasste, vor den Gefahren durch derartige Geräte zu warnen . Hinzu kommt, dass diese bedarfsgerecht angeschafft und sowohl der Lärm beim Betrieb und entstehende Abgase berücksichtigt werden müssen.
Der Bundesverband der Solarwirtschaft weist zudem auf die Möglichkeiten von Stromspeichern und Solaranlagen hin(öffnet im neuen Fenster) , bei denen aber ebenfalls bestimmte Voraussetzungen für die dezentrale Energieversorgung vorhanden sein müssen.



