Unternehmen haben Angst, kein Gas mehr zu bekommen
In einer anschließenden Diskussion kamen auch Vertreter aus der Industrie zu Wort. Felix Seebach von der Firma BASF erklärte, dass man dort bislang vor allem Projekte mit Wärmepumpen plane. BASF hatte vor wenigen Tagen angekündigt, gemeinsam mit MAN eine Großwärmepumpe in seinem Werk in Ludwigshafen zu planen, hierfür wird zunächst eine Machbarkeitsstudie erstellt. Eine weitere Wärmepumpe will BASF gemeinsam mit Siemens in Betrieb nehmen, hierfür fehlt es laut Seebach noch an einer Förderzusage.
Christian Hüttl, der bei Siemens Energy für den Bereich Wärmepumpen zuständig ist, erklärte, dass man vermehrt Anfragen aus der Industrie bekomme. Dabei gehe es zuletzt auch viel um Versorgungssicherheit: "Da haben die Unternehmen die Angst, tatsächlich im Winter kein Gas mehr zu bekommen."
Bereitstellung von Standardlösungen schwierig
Eine Schwierigkeit für Siemens ist laut Hüttl, dass die Anforderungen der Industrie sich nur schwer standardisieren lassen. "Woran wir ein Stück weit aus Wärmepumpenlieferantensicht zu knabbern haben ist, dass die Industrie sehr individuell unterwegs ist", erläutert Hüttl. "Das heißt, kein Anwendungsfall gleicht dem anderen."
Siemens ist dabei laut Hüttl mit Branchenverbänden der Papierbranche im Gespräch und hofft, hier zumindest für einen Anwendungsfall "eine Art Blaupause der Standardpapierfabrik zu definieren, für die wir dann auch liefern können".
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Klar ist es einfacher, direkt mit Gas zu heizen. War auch billig genug, dass oft trotzdem...
Sind die imensen preise für strom. Da konnte zumindest kaum etwas bei gas mithalten...
Ich denke, die meisten Unternehmen wollen jeweils für sich eine zuverlässige Lösung zu...
es ist sogar ein Privates EFH. Ja ist halt etwas größer. War halt ein altes Haus was...