Strobe: General Motors kauft Lidar-Firma für Lasersensoren

Mit Strobe übernimmt General Motors einen Hersteller von Lidar-Systemen, die sehr kompakt gebaut sind. Lidar tastet mit Laserstrahlen die Umgebung ab und kann Position und Geschwindigkeit von Objekten messen. Die Technik ist für autonomes Fahren wichtig.

Artikel veröffentlicht am ,
Versuchsfahrzeug von GM-Tochter Cruise
Versuchsfahrzeug von GM-Tochter Cruise (Bild: General Motors)

General Motors kauft sich Know-how für autonom fahrende Autos zusammen und übernimmt das auf Lidar-Systeme spezialisierte Startup Strobe aus den USA. Der Kaufpreis wurde nicht genannt. Das Unternehmen setzt auf Festkörper-Technik. Lidar steht für Light Detection and Ranging und beschreibt eine Sensortechnik auf Laserbasis, mit der sich die Umgebung erkennen lässt. Neben Radar und Stereokameras nutzen viele Autohersteller Lidar, um der Software ein Bild der Umgebung des Autos zu vermitteln. Tesla setzt allerdings nicht auf diese Technik.

Stellenmarkt
  1. IT-Systemadministrator (m/w/d) für IT-Helpdesk
    ASYS Group - ASYS Automatisierungssysteme GmbH, Dornstadt bei Ulm
  2. Produktmanagerin / Produktmanager für die elektronische Akte (m/w/d)
    Information und Technik Nordrhein-Westfalen (IT.NRW), Düsseldorf
Detailsuche

General Motors erwarb mit Cruise Automation bereits ein Softwareunternehmen, das sich auf autonomes Fahren spezialisiert hat. Diese GM-Tochterfirma übernimmt nun Strobe. Besonders interessant an Strobe ist das selbstentwickelte Lidar-Array, das nach Angaben von Cruise auf einen einzigen Chip passt, was die Produktionskosten senken soll.

Auch andere Unternehmen aus der Autobranche investieren in die Lasertechnik. 2016 investierte Ford 150 Millionen US-Dollar in Velodyne, einen der größten Hersteller von Lidar. Bis vor kurzem setzte auch Alphabets Waymo Velodyne-Sensoren an seinen Fahrzeugen ein, bevor das Unternehmen zu hauseigener Technik wechselte. Toyota arbeitet laut einem Bericht von Recode mit dem Startup Luminar zusammen, hat es jedoch nicht übernommen.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Snapdragon 8 Gen1
Der erste ARMv9-Smartphone-Drache ist da

Neuer Name, neue Kerne: Der Snapdragon 8 Gen1 nutzt ARMv9-Technik, auch das 5G-Modem und die künstliche Intelligenz sind viel besser.

Snapdragon 8 Gen1: Der erste ARMv9-Smartphone-Drache ist da
Artikel
  1. 470 - 694 MHz: Streit um DVB-T2 und Veranstalterfrequenzen spitzt sich zu
    470 - 694 MHz
    Streit um DVB-T2 und Veranstalterfrequenzen spitzt sich zu

    Nach dem Vorstoß von Baden-Württemberg, einen Teil des Frequenzbereichs an das Militär zu vergeben, gibt es nun Kritiken daran aus anderen Bundesländern.

  2. Prozessoren: Intel lagert zehn Jahre alte Hardware in geheimem Lagerhaus
    Prozessoren
    Intel lagert zehn Jahre alte Hardware in geheimem Lagerhaus

    Tausende ältere CPUs und andere Hardware lagern bei Intel in einem Lagerhaus in Costa Rica. Damit lassen sich Probleme exakt nachstellen.

  3. Factorial Energy: Mercedes und Stellantis investieren in Feststoffbatterien
    Factorial Energy
    Mercedes und Stellantis investieren in Feststoffbatterien

    Durch Festkörperakkus sollen Elektroautos sicherer werden und schneller laden. Doch mit einer schnellen Serienproduktion ist nicht zu rechnen.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Nur noch heute: Bis zu 75% auf Switch-Spiele • AOC 31,5" WQHD 165Hz 289,90€ • Gaming-Sale bei MediaMarkt • G.Skill 64GB Kit DDR4-3800 319€ • Bis zu 300€ Direktabzug: u. a. TVs, Laptops • WD MyBook HDD 18TB 329€ • Switch OLED 359,99€ • Xbox Series S 275,99€ [Werbung]
    •  /