Abo
  • Services:
Anzeige
Choas ist für Netflix ein gutes Mittel zum Zweck.
Choas ist für Netflix ein gutes Mittel zum Zweck. (Bild: Netflix)

Stresstest: Netflix' Chaos Monkey zerstört effektiver Infrastruktur

Choas ist für Netflix ein gutes Mittel zum Zweck.
Choas ist für Netflix ein gutes Mittel zum Zweck. (Bild: Netflix)

Die neue Version von Chaos Monkey, einem Stresstest-Werkzeug von Netflix, verzichtet zu Gunsten anderer Techniken auf viele Funktionen und kann "nur" noch ganze Instanzen offline nehmen. Das geht aber mit besserer Übersicht und auf dem ganzen Cloud-Stack.

Seit mehreren Jahren gestaltet Netflix seine Werkzeuge und eingesetzte Technik derart, dass diese auch mit größeren Ausfällen problemlos zurechtkommen können. Immerhin sind auch große Cloud-Anbieter wie Amazon, deren Dienste Netflix nutzt, teilweise von stundenlangen Ausfällen geplagt. Netflix nutzt zum Testen der Ausfälle das Werkzeug Chaos Monkey, dessen aktuelle Version 2.0 einige Funktionen nicht mehr enthält und damit den Fokus ganz klar auf forcierte Ausfälle von Teilen der Infrastruktur legt.

Anzeige

Bisher konnte Chaos Monkey genutzt werden, um automatisiert Logins per SSH in Maschinen durchzuführen und deren CPU-Last auf das Maximum zu erhöhen oder auch Festplattenausfälle zu simulieren. Für die damit einhergehende nötige Präzision hat das Team bei Netflix allerdings mit dem Failure Injection Testing (FIT) ein eigenes Framework entwickelt. Chaos Monkey wird dementsprechend nur noch für die ganz harte Methode genutzt: das abrupte Ausschalten ganzer Instanzen.

Ausfälle besser strukturierbar

Für Version 2.0 hat das Team Chaos Monkey vollständig in die eigene Continuous-Delivery-Plattform Spinnaker integriert. Dank der Backend-Anbindung von Spinnaker kann Chaos Monkey dazu genutzt werden, ganze virtuelle Maschinen offline zu nehmen oder auch nur einzelne Docker-Container und zwar unabhängig von der eingesetzten Cloud-Software. Unterstützt wird dies für die Amazon Web Services, die Google Cloud Platform, Microsofts Azure, Kubernetes, oder Cloud Foundry.

Die Entwickler haben zudem an der Steuerungsoberfläche von Chaos Monkey gearbeitet. So sei es im Vergleich zur alten Version einfacher, Zeitpläne für die forcierten Ausfälle zu erstellen. Ebenso könne Chaos Monkey besser auf die unterschiedlichen Konfigurationen und eingebauten Redundanzen einzelner Anwendungen abgestimmt werden, da Ausfälle besser gruppiert und zugeordnet werden können. Eine grafische Auswertung der Aktionen von Chaos Monkey ist außerdem möglich.

Wie viele andere Werkzeuge von Netflix auch steht Chaos Monkey als Open-Source-Software auf Github bereit.


eye home zur Startseite
PiranhA 21. Okt 2016

Ich zitiere mal deine Quelle: Darum ging es dem OP. Das CDN, welches für das Streaming...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. PTV Group, Karlsruhe
  2. T-Systems International GmbH, München
  3. T-Systems International GmbH, München, Leinfelden-Echterdingen
  4. T-Systems International GmbH, Stuttgart, Leinfelden-Echterdingen


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. (reduzierte Überstände, Restposten & Co.)
  2. (Core i5-7600K + Asus GTX 1060 Dual OC)
  3. auf Kameras und Objektive

Folgen Sie uns
       


  1. Service

    Telekom verspricht kürzeres Warten auf Techniker

  2. BVG

    Fast alle U-Bahnhöfe mit offenem WLAN

  3. Android-Apps

    Rechtemissbrauch erlaubt unsichtbare Tastaturmitschnitte

  4. Electro Fluidic Technology

    Schnelles E-Paper-Display für Video-Anwendungen

  5. Heiko Maas

    "Kein Wunder, dass Facebook seine Vorgaben geheim hält"

  6. Virtual Reality

    Oculus Rift unterstützt offiziell Roomscale-VR

  7. FTP-Client

    Filezilla bekommt ein Master Password

  8. Künstliche Intelligenz

    Apple arbeitet offenbar an eigenem AI-Prozessor

  9. Die Woche im Video

    Verbogen, abgehoben und tiefergelegt

  10. ZTE

    Chinas großes 5G-Testprojekt läuft weiter



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
XPS 13 (9365) im Test: Dells Convertible zeigt alte Stärken und neue Schwächen
XPS 13 (9365) im Test
Dells Convertible zeigt alte Stärken und neue Schwächen
  1. Prozessor Intel wird Thunderbolt 3 in CPUs integrieren
  2. Schnittstelle Intel pflegt endlich Linux-Treiber für Thunderbolt
  3. Atom C2000 & Kaby Lake Updates beheben Defekt respektive fehlendes HDCP 2.2

Calliope Mini im Test: Neuland lernt programmieren
Calliope Mini im Test
Neuland lernt programmieren
  1. Arduino Cinque RISC-V-Prozessor und ESP32 auf einem Board vereint
  2. MKRFOX1200 Neues Arduino-Board erscheint mit kostenlosem Datentarif
  3. Creoqode 2048 Tragbare Spielekonsole zum Basteln erhältlich

Tado im Langzeittest: Am Ende der Heizperiode
Tado im Langzeittest
Am Ende der Heizperiode
  1. Speedport Smart Telekom bringt Smart-Home-Funktionen auf den Speedport
  2. Tapdo Das Smart Home mit Fingerabdrücken steuern
  3. Mehr Möbel als Gadget Eine Holzfernbedienung für das Smart Home

  1. Re: Was mich grundsätzlich bei WaKü stört...

    Eheran | 17:00

  2. Re: "mangelnde Transparenz"

    plutoniumsulfat | 16:54

  3. Re: Kenne ich

    divStar | 16:53

  4. Re: bitte klär mich jemand nochmal auf...

    divStar | 16:51

  5. Re: Wofür ist das BVG-WiFi gut?

    nomisum | 16:48


  1. 12:31

  2. 12:15

  3. 11:33

  4. 10:35

  5. 12:54

  6. 12:41

  7. 11:44

  8. 11:10


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel