Stresstest: Futuremarks 3DMark testet Hardware auf Throttling

Heutige Grafikkarten und Prozessoren arbeiten mit Power- und Temperatur-Targets: Die Stresstests des 3DMark zeigen auf, wann Bauteile ihren Takt drosseln und die Bildrate sinkt. Nutzer der kostenlosen Version sollten aber zu einem Spiel greifen.

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Fire-Strike-Stresstest
Fire-Strike-Stresstest (Bild: Marc Sauter/Golem.de)

Der finnische Entwickler Futuremark hat den aktuellen 3DMark um vier neue Stresstests erweitert. Die bekannten Szenen Sky Diver, Fire Strike (1080p), Fire Strike Extreme (1440p) und Fire Strike Ultra (2160p) eignen sich für Mittelklasse- bis High-End-Spielerechner und lasten diese je nach vorhandener 3DMark-Version mehrere Stunden aus. In der kostenpflichtigen Advanced Edition sind 20 Schleifen und somit rund 10 min das Limit, die Professional Edition für Entwickler erlaubt bis zu 5.000 Schleifen hintereinander.

  • 3DMark-Stresstest Fire Strike Ultra (Screenshot: Marc Sauter/Golem.de)
  • 3DMark-Stresstest Fire Strike Extreme (Screenshot: Marc Sauter/Golem.de)
  • 3DMark-Stresstest Fire Strike (Screenshot: Marc Sauter/Golem.de)
  • 3DMark-Stresstest Sky Diver (Screenshot: Marc Sauter/Golem.de)
  • Der Stresstest gibt diverse Informationen aus (Screenshot: Marc Sauter/Golem.de)
  • CPU- und GPU-Temperatur (Screenshot: Marc Sauter/Golem.de)
  • GPU-Auslastung (Screenshot: Marc Sauter/Golem.de)
  • CPU-Takt (Screenshot: Marc Sauter/Golem.de)
3DMark-Stresstest Fire Strike Ultra (Screenshot: Marc Sauter/Golem.de)
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Mit jeder Schleife wiederholt der 3DMark die erste Graphics-Szene des jeweiligen Tests ohne Ladebildschirme oder Unterbrechungen, die Last von der Grafikkarte oder dem Prozessor nehmen. Erst nachdem die gewählte Anzahl an Schleifen durchgelaufen ist, präsentiert der 3DMark ein Resultat: Das zeigt die mitprotokollierte CPU- und GPU-Temperatur, die Bildrate und den Prozessortakt. Die meisten aktuellen Chips nutzen Turbo-Modi, die abhängig von der Kühlung arbeiten - je länger die Last anhält und je höher die Temperatur, desto näher liegt die Frequenz an dem vom Hersteller spezifizierten Basistakt.

Als weiteres Anwendungsszenario der Stresstests sieht Futuremark wenig überraschend Overclocking und die Kühlung eines Rechners. Allerdings neigt der aktuelle 3DMark durch eine Übertaktung dazu, verursachte Fehler später zu zeigen als einige andere Anwendungen, Spiele oder Tools - das erste Crysis ist immer noch ein guter Indikator für eine zu weit übertaktete Grafikkarte.

Wer die kostenlose Version des 3DMark nutzt, hat keinen Zugriff auf die Stresstests und auch die 10 min der Advanced Edition erscheinen uns zu wenig, um festzustellen, ob alle Komponenten stabil und gut gekühlt laufen.

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