Disney hat nie auf Angebote von Johansson reagiert

Disney soll nie ein Gegenangebot gemacht haben. Der Grund sei, dass bei Disney unklar gewesen sei, wer die Verhandlungen dazu führen sollte. Alle Anfragen der Anwälte seien unbeantwortet geblieben, heißt es im Bericht. So kam es dazu, dass Johansson nach dem Start von Black Widows Klage gegen Disney eingereicht hat.

Stellenmarkt
  1. Wissenschaftlerin / Wissenschaftler als Data Architect (w/m/d)
    Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM), Bonn
  2. IT-Systemadministrator/in (m/w/d)
    Stadt Achim, Achim
Detailsuche

Der Streit zwischen Johansson und Disney hat auch Auswirkungen auf Marvel Entertainment, der Disney-Abteilung, die für Black Widow und andere Marvel-Verfilmungen verantwortlich ist. Marvels Chief Creative Officer Kevin Feige soll versucht haben, Disneys Plan zu vereiteln, Black Widow parallel zum Kinostart auf Disney+ als Stream bereitzustellen. Dadurch werde Black Widow in seinem Ansehen degradiert, wobei sich Feige darüber ärgern soll, dass das ausgerechnet bei einem der wenigen Marvel-Filme mit weiblicher Beteiligung passiert ist.

Bei einer Aktionärsversammlung im März 2019 hatte der frühere Disney-CEO Robert Iger angekündigt, dass Black Widow unmittelbar nach einem Kinostart auch bei Disney+ starten werde. Daraufhin wollte Johanssons Team von Disney eine Garantie, dass der Marvel-Film einen normalen Kinostart erlebt, heißt es in der Klage.

Marvel hatte Johansson eine Neuverhandlung der Gage versprochen

Nach Angaben der Anwälte von Johansson schrieb der Chefjustiziar von Marvel, Dave Galluzzi, dass "es zu 100 Prozent unser Plan ist, Black Widow in einer typischen Breitwandversion zu zeigen". Sollte sich das ändern, so schrieb er, "müssten wir das mit Ihnen besprechen und zu einer Übereinkunft kommen, da der Vertrag auf einer Reihe von (sehr großen) Einspielergebnissen basiert." Genau das soll aber nicht passiert sein.

Golem Karrierewelt
  1. Automatisierung (RPA) mit Python: virtueller Zwei-Tage-Workshop
    03./04.11.2022, Virtuell
  2. First Response auf Security Incidents: Ein-Tages-Workshop
    14.11.2022, Virtuell
Weitere IT-Trainings

Bei anderen Hollywoodstudios soll es hingegen entsprechende Nachverhandlungen gegeben haben. So soll Warner über 200 Millionen US-Dollar in neuen Verträgen an Schauspieler und Regisseure bezahlt haben, wenn ihre Gagen an Umsatzbeteiligungen gekoppelt sind. Die Neuverhandlungen wurden durchgeführt, nachdem das Unternehmen beschlossen hatte, alle Filme in diesem Jahr parallel zum Kinostart ohne Aufpreis im Abo von HBO Max zu veröffentlichen.

Verhandlungen um neuen Marvel-Film stocken

Disney sieht die Klage als unbegründet an und hat Johansson vorgeworfen, dass sie die globalen Auswirkungen der Coronapandemie einfach ausblende. Disney setzt derzeit alles auf Vergleichsverhandlungen, um einen Prozess zu verhindern.

Black Widow bei Amazon Prime Video

Der Rechtsstreit zwischen Johansson und Disney hat bereits Auswirkungen auf künftige Projekte, berichtet das Magazin weiter. Die Brüder Joe und Anthony Russo sollen bei Verhandlungen über die Regie eines weiteren Marvel-Films nicht weiterkommen. Für sie sei zu unklar, wie ein nächster Film von ihnen vertrieben werde und wie sie dafür bezahlt werden. Die Russo-Brüder waren für Avengers: Endgame verantwortlich, dem bisher umsatzstärksten Film überhaupt - vor der Coronapandemie.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed
 Streit um Black Widow: Johansson verlangt von Disney 80 Millionen US-Dollar
  1.  
  2. 1
  3. 2


sven-hh 13. Sep 2021

Disney -> Corona triggert die Sondervereinbarung 3543 im Kleingedruckten, wir haben den...

RedRose 13. Sep 2021

Könnte es nicht sein, das man damit nur das Marvel Universum meint? Anstatt alle Filme...

scrumdideldu 12. Sep 2021

Unabhängig von Superkräften oder nicht Superkräften fand ich Black Widow in den...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Führung in der IT
Über das Unentbehrlichsein

Wie ich als Chef zum wandelnden Lexikon wurde und dabei meinen Spaß an der Arbeit verlor - und wie ich versuche, es besser zu machen.
Ein Erfahrungsbericht von @SoFuckingAgile

Führung in der IT: Über das Unentbehrlichsein
Artikel
  1. FTTC: Nachfrage für Vectoring der Telekom steigt um 60 Prozent
    FTTC
    Nachfrage für Vectoring der Telekom steigt um 60 Prozent

    Die Telekom sieht sich mit dem kupferbasierten Anschluss erfolgreich. Im Jahresvergleich hat sich der Kundenbestand um 1,3 Millionen auf 5,4 Millionen erhöht.

  2. Sensorfehler: Spinne legt Rendsburger Schwebefähre lahm
    Sensorfehler
    Spinne legt Rendsburger Schwebefähre lahm

    Ein Krabbeltier hat ein wichtiges Verkehrsmittel zur Überquerung des Nord-Ostsee-Kanals gestoppt - indem es ein Netz über einem Sensor gesponnen hat.

  3. Financial Modeling World Cup: Excel-E-Sport im Fernsehen
    Financial Modeling World Cup
    Excel-E-Sport im Fernsehen

    Ein TV-Sender in den USA übertrug erstmals die Ausscheidung der Excel-Weltmeisterschaft.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • PS5 jetzt bestellbar • Neuer MM-Flyer • MindStar (Gigabyte RTX 3070 Ti 699€, XFX RX 6950 XT 999€) • eBay Re-Store -50% • AVM Fritz-Box günstig wie nie • Top-SSDs 1TB/2TB (PS5) zu Hammerpreisen • MSI-Sale: Gaming-Laptops/PCs -30% • Der beste Gaming-PC für 2.000€ [Werbung]
    •  /