Streit mit Scarlett Johansson: Disney will einen Prozess um Black Widow verhindern

Scarlett Johansson möchte keine geheimen Vergleichsverhandlungen mit Disney führen und will einen öffentlichen Prozess um die Einnahmen von Black Widow.

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Scarlett Johansson im Streit mit  Disney
Scarlett Johansson im Streit mit Disney (Bild: Jean-Baptiste Lacroix/AFP via Getty Images)

Scarlett Johansson hat im Streit mit Disney eine außergerichtliche Einigung abgelehnt. Die Schauspielerin hatte wegen des Veröffentlichungsmodells von Black Widow Klage gegen Disney eingereicht. Disney wolle verhindern, dass der Fall öffentlich verhandelt werde und habe Johansson vorgeschlagen, das Problem in einem vertraulichen Schiedsverfahren zu lösen, berichtet unter anderem Deadline.

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Johansson wirft dem Hollywoodstudio Vertragsbruch vor. Sie sieht sich um Einnahmen geprellt, weil Disney den Marvel-Film Black Widow parallel zum Kinostart auch als VIP-Titel auf Disney+ veröffentlicht hat. Seit dem 10. August 2021 gibt es Black Widow als digitalen Kauf auch abseits von Disney+.

Laut Johansson wurde ihr vertraglich zugesichert, dass der Film zunächst exklusiv im Kino laufen wird. Nach Auffassung der Schauspielerin, die bei diesem Film auch als Executive Producer wirkte, wurden ihr dadurch Geldeinnahmen vorenthalten, weil sie an den Einnahmen des Films an den Kinokassen beteiligt sei.

Disney will einen Prozess verhindern

Disney will den Fall am 15. Oktober 2021 vor einem Schiedsgericht verhandeln und meint, dass die Vertragsbestandteile eingehalten worden seien und Black Widow einen breiten Kinostart erhalten habe.

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Nach Aussage von Disney sichert der Vertrag Johansson keine exklusive Kinoverwertung zu. Dennoch sei Disney bereit gewesen, Johansson auch an den Einnahmen über Disney+ zu beteiligen. Mitte August 2021 hatte Disney den eigenen Standpunkt betont, dass Vertriebsentscheidungen "von Film zu Film auf der Grundlage der globalen Marktbedingungen und des Verbraucherverhaltens getroffen" werden und sich das Studio das nicht nehmen lassen wolle.

Johansson lehnt ein Schiedsverfahren ab

Die Kanzlei von Johansson lehnt ein Schiedsverfahren vehement ab. "Nachdem Disney zunächst mit einer frauenfeindlichen Attacke gegen Scarlett Johansson auf diesen Rechtsstreit reagiert hat, versucht das Unternehmen nun vorhersehbarerweise, sein Fehlverhalten in einem vertraulichen Schiedsverfahren zu vertuschen", sagte der Hauptanwalt der Schauspielerin, John Berlinski.

Black Widow bei Amazon Prime Video

"Warum hat Disney so viel Angst davor, diesen Fall öffentlich zu verhandeln?", fragt der Anwalt und liefert gleich die passende Antwort mit: Weil das Unternehmen wisse, dass die Schauspielerin wisse, dass sie im Recht ist. "Wir freuen uns darauf, die überwältigenden Beweise vorzulegen, die das belegen", ergänzte Berlinski.

Black Widow hat Disney bisher 500 Millionen US-Dollar gebracht

Nach Angaben von Disney soll Black Widow bis zum 15. August 2021 weltweit 367 Millionen US-Dollar an den Kinokassen eingenommen haben. Mit dem Streaming-Vertrieb wurden über 125 Millionen US-Dollar erwirtschaftet. Zusammen kommt der Film also bisher auf Einnahmen von knapp 500 Millionen US-Dollar.

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Garius 25. Aug 2021

Einen samoanischen Halbgott der sich in verschiedene Tiere verwandeln kann und in...

_2xs 25. Aug 2021

Ich glaub Du weißt absolut nix über Ihre Privatsphäre.

_2xs 25. Aug 2021

Du solltest Dir mal klar werden, daß beide Seiten die Bösen sind. Beide Parteien sind...

_2xs 25. Aug 2021

Er hat aber Recht. Gerade bei Superheldenfilmen ist das doch völlig Wurst wer die...



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