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Bürgerrechtler protestieren gegen den Antrag des FBI.
Bürgerrechtler protestieren gegen den Antrag des FBI. (Bild: Bryan Thomas/Getty Images)

Apple greift den Beschluss auf vielen Ebenen an

Der All Writs Act aus dem Jahr 1789 ermöglicht es US-Gerichten, Verpflichtungen auszusprechen, der Wahrheitsfindung durch das Gericht zu dienen. Apple habe aber zu dem Attentäter keine größere Verbindung, als sie General Motors hätte, wenn ein Terrorist mit einem Auto der Marke zum Tatort fahren würde, heißt es in dem Schreiben. Die Regierung könne keine Referenzfälle vorlegen, in denen der All Writs Act in ähnlichen Fällen zum Einsatz gekommen sei. Tatsächlich wurde das Gesetz aber im Oktober 2014 offenbar erfolgreich genutzt, um einen ungenannten Smartphone-Hersteller dazu zu bewegen, die Lockscreen-Sperre eines Gerätes zu umgehen. In dem Verfahren ging es um Drogenhandel.

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Die Passwortänderung verhinderte ein neues Backup

Die Anwälte argumentieren außerdem, dass das Gesetz nicht anwendbar sei, weil die Regierung zahlreiche andere Möglichkeiten gehabt habe, an die Daten zu kommen. Diese habe sich die Regierung selbst verbaut. Mitarbeiter der Gesundheitsbehörde von San Bernadino, der das iPhone gehört, hatten das iCloud-Passwort geändert, um dem FBI schnellen Zugriff auf die Backups zu ermöglichen.

Danach konnte das Gerät selbst sich nicht mehr mit der iCloud verbinden, um ein neues Backup aufzuspielen. Die verfügbare Sicherung wurde sechs Wochen vor dem Terroranschlag ausgeführt und enthält damit nur wenig ermittlungsrelevante Daten.

Ob das Gerät relevante Daten enthält, ist unbewiesen

Ob auf dem Gerät seit dem letzten Backup überhaupt relevante Daten gesammelt wurden, ist indes vollkommen unklar. Immerhin hatte Farook sein privates Handy so zerstört, dass keinerlei Daten mehr ausgelesen werden konnten, genau wie seine Frau. Warum also hätte er das iPhone unversehrt lassen sollen? So argumentiert auch Apple - die Regierung habe bislang keine Beweise vorgebracht, die darauf hindeuteten, dass das Gerät tatsächlich relevante Informationen enthalte. Und selbst wenn Apple zur Entsperrung des Gerätes beitragen würde, so wären möglicherweise vorhandene Daten zum Teil von den App-Anbietern selbst verschlüsselt.

Aus all diesen Gründen fordert Apple das Gericht auf, den Antrag des FBI zurückzuweisen (motion to vacate). Doch offenbar will Apple sich nicht nur auf das Recht verlassen, um seine Sicht auf Verschlüsselung durchzusetzen, sondern auch auf die Technik selbst. Es zeichnet mit starken Worten ein bedrohliches Szenario für die Privatsphäre seiner Nutzer.

 Streit mit FBI: Apple will in seinem Code nicht lügenWas ein GovtOS bedeuten würde 

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My1 02. Mär 2016

also mMn sollten Softwareupdates OHNE DATENVERLUST nur nach eingabe der PIN/Passwort etc...

Yian 29. Feb 2016

Fingerabdrucksensor

Der Held vom... 28. Feb 2016

Dem Rest des Beitrags stimme ich vorbehaltlos zu, aber obigen Absatz verstehe...

Pjörn 27. Feb 2016

Apple würde am liebsten sagen,was John McAfee vor ein paar Tagen gesagt hat. Es ist keine...

Trollversteher 26. Feb 2016

Es geht aber nicht ohne das Gerät und den im geschützten Bereich, der sich nicht von au...



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