Abo
  • Services:

Streit: Deutsche Umwelthilfe kündigt Kooperation mit Telekom

Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) soll in ordnungspolitischen Fragen aggressiv aufgetreten sein. Die Telekom hat daraufhin eine feste jährliche Spende beendet. Der Verein kündigte wegen Einmischung die Parnertschaft.

Artikel veröffentlicht am ,
Bei der Preisverleihung des Umweltmedienpreises 2016
Bei der Preisverleihung des Umweltmedienpreises 2016 (Bild: Deutsche Umwelthilfe)

Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) hat die Partnerschaft mit der Deutschen Telekom gekündigt. Wie das Handelsblatt berichtet, kritisierte die Telekom die aggressive Haltung des Vereins in ordnungspolitischen Fragen und kündigte die einjährige Aussetzung einer Basisspende von 125.000 Euro an.

Stellenmarkt
  1. Tupperware Deutschland GmbH, Frankfurt am Main
  2. PHOENIX CONTACT GmbH & Co. KG, Blomberg

Hintergrund des Streits war die Ankündigung der Telekom im Frühjahr, die Vertragsbedingungen zu ändern. Bei der Umwelthilfe empfanden Verantwortliche die Änderungswünsche der Telekom als massive Einmischung in die Vereinspolitik.

"Da wir in mehreren Verhandlungsrunden keine Änderungen erreichen konnten, mussten wir aus Gründen der Glaubwürdigkeit und Unabhängigkeit schweren Herzens eine Fortsetzung der Kooperation ablehnen", sagte der DUH-Geschäftsführer Jürgen Resch dem Handelsblatt.

Telekom: Einnahmen im Wert von 365.000 Euro im Jahr

Die gemeinsamen Aktivitäten brachten der DUH zuletzt eigenen Angaben zufolge Einnahmen im Wert von 365.000 Euro im Jahr. Die Telekom und die Umwelthilfe hatten 17 Jahre eng zusammengearbeitet. So unterstützte die Telekom den Umweltmedienpreis des Vereins. Fritz Lauer, Leiter Information und Nachhaltigkeit bei der Telekom, betonte noch im Jahr 2016, dass dies "sehr motiviert" geschehe, um "exzellenten Journalistinnen und Journalisten" zu helfen. Gemeinsam mit der Telekom betreibt die Umwelthilfe außerdem eine groß angelegte Althandysammlung.

Lauer erklärte, die Telekom habe sich dazu entschieden, die Basisspende ab 2017 nicht mehr zu zahlen und die Umwelthilfe gebeten, einen weiteren Partner für den Medienpreis zu gewinnen. Den Rückzug aus der jährlichen Spende erklärte der Konzern mit "allgemeinen Sparzwängen". Die komplette Beendigung der Kooperation trifft bei der Telekom nun auf Unverständnis.



Anzeige
Top-Angebote
  1. 18,99€ (nur für Prime-Kunden)
  2. 99,00€ (bei otto.de)
  3. 54,99€
  4. GRATIS

Cespenar 11. Aug 2017

Die Zahlen und die ganze Berichterstattung beruhen auf einem Artikel der in Nature...

thinksimple 11. Aug 2017

Aber selbst darf die DUH die Luft verpesten. Die weigern sich strikt ihren Fuhrpark...


Folgen Sie uns
       


Kompaktanlage mit Raspi vernetzt

Wie kann eine uralte Kompaktanlage aus den 90er Jahren noch sinnvoll mit modernen Musik- und Videoquellen vernetzt werden?

Kompaktanlage mit Raspi vernetzt Video aufrufen
Gesetzesinitiative des Bundesrates: Neuer Straftatbestand Handelsplattform-Betreiber im Darknet
Gesetzesinitiative des Bundesrates
Neuer Straftatbestand Handelsplattform-Betreiber im Darknet

Eine Gesetzesinitiative des Bundesrates soll den Betrieb von Handelsplattformen im Darknet unter Strafe stellen, wenn sie Illegales fördern. Das war auch bisher schon strafbar, das Gesetz könnte jedoch vor allem der Überwachung dienen, kritisieren Juristen.
Von Moritz Tremmel

  1. Security Onionshare 2 ermöglicht einfachen Dateiaustausch per Tor
  2. Tor-Netzwerk Britischer Kleinstprovider testet Tor-SIM-Karte
  3. Tor-Netzwerk Sicherheitslücke für Tor Browser 7 veröffentlicht

Security: Vernetzte Autos sicher machen
Security
Vernetzte Autos sicher machen

Moderne Autos sind rollende Computer mit drahtloser Internetverbindung. Je mehr davon auf der Straße herumfahren, desto interessanter werden sie für Hacker. Was tun Hersteller, um Daten der Insassen und Fahrfunktionen zu schützen?
Ein Bericht von Dirk Kunde

  1. Alarmsysteme Sicherheitslücke ermöglicht Übernahme von Autos
  2. Netzwerkanalyse Wireshark 3.0 nutzt Paketsniffer von Nmap
  3. Sicherheit Wie sich "Passwort zurücksetzen" missbrauchen lässt

Display-Technik: So funktionieren Micro-LEDs
Display-Technik
So funktionieren Micro-LEDs

Nach Flüssigkristallanzeigen (LCD) mit Hintergrundbeleuchtung und OLED-Bildschirmen sind Micro-LEDs der nächste Schritt: Apple arbeitet daran für Smartwatches und Samsung hat bereits einen Fernseher vorgestellt. Die Technik hat viele Vorteile, ist aber aufwendig in der Fertigung.
Von Mike Wobker

  1. AU Optronics Apple soll Wechsel von OLEDs zu Micro-LEDs vorbereiten

    •  /