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Streit: Deutsche Glasfaser und DNS:NET kämpfen um kleine Gemeinde

DNS:NET und Deutsche Glasfaser wollen beide zugleich in der Gemeinde Nuthetal ausbauen und versuchen, Kunden zu gewinnen.

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Tiefbauarbeiten - hier mit der Fräse - zum FTTH-Glasfasernetz haben im Ortsteil Saarmund begonnen
Tiefbauarbeiten - hier mit der Fräse - zum FTTH-Glasfasernetz haben im Ortsteil Saarmund begonnen (Bild: Deutsche Glasfaser)

Die Netzbetreiber DNS:NET und Deutsche Glasfaser kämpfen erbittert um den Ausbau in der kleinen Gemeinde Nuthetal in Brandenburg. Beide erklären, in der Gemeinde Nuthetal mit rund 9.000 Einwohnern mit den Bauarbeiten bereits begonnen zu haben.

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Deutsche Glasfaser greift mit dem Ausbau in dem Bundesland direkt den kleineren Wettbewerber DNS:NET an, der hier schon länger aktiv ist. Deutsche Glasfaser hatte im Oktober 2020 angekündigt, im gesamten Bundesland Brandenburg in ländlichen und suburbanen Regionen FTTH (Fiber To The Home) auszubauen. Das erste Projekt sollte in Nuthetal im Landkreis Potsdam-Mittelmark starten. Ende November erklärte DNS:NET, die Gemeinde Nuthetal in Brandenburg mit FTTH (Fiber To The Home) auszubauen. Es würden Datenraten von bis zu 2,5 GBit/s im Download und 1 GBit/s im Upload angeboten.

Deutsche-Glasfaser-Sprecher Dennis Slobodian teilte Golem.de am 1. Dezember 2020 mit, die Tiefbauarbeiten des Netzes hätten heute begonnen. "Es sind keine Bautätigkeiten vonseiten DNS vor Ort sichtbar." Bei DNS:NET war von Golem.de zu erfahren, dass ebenfalls ausgebaut werde.

Wie angekündigt würden nun sukzessive die Ortschaften Bergholz-Rehbrücke, Fahlhorst, Nudow, Philippsthal, Saarmund und Tremsdorf in Nuthetal an das Deutsche-Glasfaser-Netz angeschlossen, betonte dagegen Slobodian. Ein fester, mit der Gemeinde abgestimmter Termin zur Setzung von drei Point of Presence (PoPs) in den Ortschaften Bergholz-Rehbrücke, Nudow, Saarmund sei für den 17. Dezember 2020 angesetzt.

"Da Deutsche Glasfaser stets ein offenes Netz ausbaut und für Open Access steht, sind alle Anbieter - auch DNS - eingeladen, sich auf unser Netz zu schalten und ihre Dienstleistungen anzubieten", sagte Slobodian.

Die Gemeindevertretung habe nach eigenen Angaben am 29. September 2020 einen Kooperationsvertrag mit Deutsche Glasfaser bestätigt. "Dieser Vertrag umfasst den Aufbau eines Glasfasernetzes im gesamten Gemeindegebiet Nuthetal zu Lasten der Deutschen Glasfaser - nicht mehr und nicht weniger. Er stellt keine alleinige Berechtigung für Deutsche Glasfaser als Anbieter für Telekommunikationsleistungen in Nuthetal dar." Es sei möglich, dass unterschiedliche Anbieter nacheinander in den Straßen Nuthetals tätig werden.

Die Gemeindevertreter und die Verwaltung hätten keine Vorteile durch den Kooperationsvertrag und erhielten kein Geld oder eine andere Leistung, betonte die Verwaltung der Gemeinde.

"Bislang haben sich jedenfalls weit mehr als 60 Prozent der Einwohner bei DNS:NET für die Verträge registriert", sagte DNS:NET-Sprecherin Claudia Burkhardt. "Man kann mit und ohne Kunden bauen, in diesem Fall ist der Zuspruch seitens der Einwohner eindeutig."

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Deffi 11. Dez 2020 / Themenstart

Wohnt der Mitarbeiter der DG schon bei dir? Die DNS hat doch, wenn ich es...

Beebo 03. Dez 2020 / Themenstart

DG investiert die Investorengelder in Tiefbau von Glasfasernetzen. Das Geld dürfte erst...

gaym0r 02. Dez 2020 / Themenstart

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spezi 01. Dez 2020 / Themenstart

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