Streik-Ende: Einigung bei Telekom über mehr Gehalt

Statt fünf Prozent muss die Telekom nur 2,2 Prozent mehr Gehalt zahlen. Im nächsten Jahr kommen noch einmal 2,1 Prozent hinzu. Der Personalchef freut sich über den schnellen Abschluss.

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Streikende in der Tarifrunde
Streikende in der Tarifrunde (Bild: Jürgen Seidel/Verdi)

In den Tarifverhandlungen für die Konzernzentrale und Telekom Deutschland konnte eine Einigung erzielt werden. Das gaben Verdi und die Deutsche Telekom am 13. April 2016 bekannt. Betriebsbedingte Kündigungen sind bis Ende 2018 ausgeschlossen. Betroffen sind rund 63.000 Angestellte und Auszubildende.

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Die Gehälter werden rückwirkend zum 1. April 2016 um 2,2 Prozent und in einem weiteren Schritt am 1. April 2017 um 2,1 Prozent steigen. Die unteren Gehälter werden zum 1. April um 2,6 Prozent erhöht. Der Kündigungsschutz wird bis zum Jahresende 2018 verlängert.

Die Beschäftigten hatten eine Entgelterhöhung um fünf Prozent gefordert. Die Telekom hatte zuvor angeboten, zum 1. März 2016 die Gehälter um 1,5 Prozent und zum 1. März 2017 um weitere 1,3 Prozent anzuheben.

Deutlich unterhalb der ursprünglichen Gehaltsforderung von Verdi

"Mit diesem Abschluss liegen wir deutlich unterhalb der ursprünglichen Gehaltsforderung von Verdi", sagte Telekom Deutschlands Personalchef und Verhandlungsführer Martin Seiler. Das Ergebnis sei in nur vier Verhandlungsrunden erreicht worden.

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Nach den Worten von Verdi-Verhandlungsführer Michael Halberstadt wurde mit dem Abschluss "eine deutliche Reallohnsteigerung für alle Beschäftigten bei gleichzeitiger Absicherung realisiert. Ohne den Einsatz der Kollegen, die mit Aktionen und Warnstreiks für ihre Forderungen gekämpft haben, wäre dieses Ergebnis nicht möglich gewesen."

Druck von der Basis war da: Die Verhandlungen wurden sowohl am Dienstag als auch am Mittwoch von Warnstreiks begleitet. An den Arbeitsniederlegungen hatten sich in den vergangenen Wochen mehrere zehntausend Telekom-Beschäftigte beteiligt.

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