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Streik bei Amazon: Heute deutlich weniger Pakete wegen Warnstreik

Zum zweiten Mal streiken die Lagerarbeiter bei Amazon Deutschland. Heute gibt es Arbeitsniederlegungen in Leipzig. Ein weiterer Streik wird in Kürze in Bad Hersfeld folgen.

Artikel veröffentlicht am ,
Streik bei Amazon
Streik bei Amazon (Bild: Verdi)

Seit 6:30 Uhr wird am 27. Mai 2013 bei Amazon in Leipzig erneut zum Tagesstreik aufgerufen. Das gab die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi bekannt. Auch an einem anderen Standort soll es in Kürze wieder Arbeitsniederlegungen geben, hat Golem.de aus Gewerkschaftskreisen erfahren. Zum Streik sind die Frühschicht und die Spätschicht aufgerufen. Die Streikenden wollen sich den ganzen Tag direkt vor Amazon in der Amazonstraße in Leipzig aufhalten.

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Gewerkschaftssekretär Thomas Schneider sagte Golem.de: "Wir sprechen jeden einzelnen an, es bleiben viele draußen, aber es gehen auch Leute rein. Es geht deutlich weniger raus aus dem Betrieb und der Streik bringt einiges durcheinander."

Wie viele Pakete bleiben liegen?

In Leipzig hat Amazon derzeit rund 2.100 Beschäftigte, davon haben 1.500 einen unbefristeten Vertrag. Über ein Drittel hat frei. Ein Drittel ist in der Frühschicht, ein Drittel in der Spätschicht. An dem Streik beteiligen sich laut Schneider bisher 250 Arbeiter aus der Frühschicht.

"Amazon ist nicht tarifgebunden und zahlt deutlich unter dem Niveau des Einzel- und Versandhandels. Es gibt kein Urlaubs- und kein Weihnachtsgeld, außerdem werden Nachtarbeitszuschläge erst ab Mitternacht gezahlt", erklärte Verdi.

Am 14. Mai 2013 gab es die ersten Streiks bei Amazon in Leipzig und Bad Hersfeld. Rund die Hälfte der jeweiligen Belegschaft war dem Aufruf gefolgt, so Verdi. "Mit der Beteiligung waren wir sehr zufrieden." Doch die Amazon-Geschäftsführung habe ihre "ablehnende Haltung gegenüber Tarifverhandlungen trotz des Streiks weiter bekräftigt", so Verdi-Verhandlungsführer Lauenroth-Mago.

Der eintägige Streik am 14. Mai 2013 hatte laut Unternehmenssprecherin Christine Höger keine Folgen. "Weniger als 750 Mitarbeiter der drei betroffenen Logistikzentren, die für die beiden heutigen Schichten eingeplant waren, sind nicht zur Arbeit erschienen - über 80 Prozent der Mitarbeiter haben regulär gearbeitet. Daher kam es zu keinerlei Auswirkungen auf den Versand an Kunden."

Nachtrag vom 29. Mai 2013, 19:51 Uhr

Am Mittwoch, den 29. Mai 2013 gab es wieder einen Warnstreik im Amazon-Lager in Bad Hersfeld. Von der Aktion war die Spätschicht von 14:30 bis 16:30 Uhr betroffen.



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Lala Satalin... 29. Mai 2013

Habt ihr schon die geschmacklose und fragwürdige Plakatwerbung gesehen, in denen Amazon...

nicoledos 28. Mai 2013

Es wundert, dass die überhaupt in DE ein solche Zentren haben. Nicht wenige Pakete von...


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