Streichungen beim Metaverse: Bei Zuckerberg hat es sich ausgemetat
Bei Meta soll die für die Entwicklung des Metaverse zuständige Abteilung im kommenden Jahr 30 Prozent weniger Budget erhalten. Das meldet Reuters(öffnet im neuen Fenster) unter Berufung auf Bloomberg(öffnet im neuen Fenster) . Insider haben Bloomberg über den Vorgang berichtet. Die Streichungen sind Teil der regulären Budgetplanung für 2026.
Demnach sollen in allen Abteilungen des Unternehmens zehn Prozent des Budgets gestrichen werden – außer bei der Metaverse-Gruppe, wo es 30 Prozent sein sollen. Der Schritt kommt nach jahrelangen Versuchen, die Idee einer virtuellen Umgebung zu etablieren, in der Nutzer über VR-Headsets miteinander agieren.
Unvergessen sind im Nachhinein unfreiwillig komische Präsentationen mit Avataren, die keine Beine haben. Zuckerberg forcierte die Idee seit dem Jahr 2021 und änderte sogar den Namen seines Unternehmens von Facebook in Meta.
Interesse der Öffentlichkeit am Metaverse ist geschwunden
Anders als von ihm gedacht oder erhofft, setzte sich das Konzept aber nicht durch. Mit der Zeit haben auch zahlreiche Meta-Investoren und Analysten die strikte Ausrichtung auf das Metaverse kritisiert, auch aufgrund der Entwicklungen im KI-Bereich, bei der zunächst andere Unternehmen wesentlich stärker als Meta involviert waren.
Seit dem Boom von KI hat Zuckerberg das Thema zunächst immer seltener und schließlich gar nicht mehr erwähnt. Stattdessen forciert er mittlerweile die KI-Entwicklung und die Herstellung von smarten Brillen, die jene KI verwenden.
Die Budgetstreichungen sollen auch Metas virtuelle Umgebung Horizon Worlds betreffen. Der Markt scheint die Gerüchte um die Budgetstreichungen zu begrüßen: Metas Aktie ist im vorbörslichen Handel zeitweise um über sechs Prozent gestiegen.
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