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Street-View-Aufnahmen: Nokia kommt wie Google mit dem Auto vorbei

Nokia macht für seinen Kartendienst Here nun auch Straßenfotos. Das Unternehmen hat angekündigt, wann welche Städte besucht werden, und bietet Löschmöglichkeiten für die Fotos der eigenen Immobilie, allerdings nur im Nachhinein.
/ Michael Linden
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Nokia-Here-Kameraauto (Bild: Nokia)
Nokia-Here-Kameraauto Bild: Nokia

Im Juni beginnt Nokia mit Straßenaufnahmen von speziell ausgerüsteten Autos aus, um seinen Kartendienst Here aufzuwerten. Kennzeichen und Gesichter werden laut Nokia automatisch verpixelt, während Hausbesitzer beantragen können, dass ihre Straßenfassaden vor der Veröffentlichung unkenntlich gemacht werden.

Im Juni 2014 sollen folgende deutsche Städte abgefahren werden(öffnet im neuen Fenster): Baden-Baden, Bamberg, Berlin, Freiburg, Ingolstadt, Karlsruhe, Nürnberg, Stuttgart und Ulm. Im Juli geht es noch einmal nach Baden-Baden und dann nach Berlin, Darmstadt, Frankfurt, Hanau, Kassel, Mainz, Mannheim, Offenbach am Main, Pforzheim, Reutlingen, Saarbrücken, Stuttgart, Tübingen und Wiesbaden. Die Liste(öffnet im neuen Fenster) will Nokia bei Bedarf aktualisieren.

Auch in anderen Ländern werden Fotos gemacht, darunter Finnland, Schweden, Frankreich und Polen.

Die bayerischen Datenschützer haben darauf hingewiesen(öffnet im neuen Fenster), dass auf den Fahrzeugen deutlich der Schriftzug "Here" zu lesen ist. Das Bildmaterial soll frühestens sechs Monate nach der Erhebung der Daten veröffentlicht werden.

Wer mit seinem Haus nicht auf Here Maps erscheinen will, kann in deutscher Sprache an privacy@here.com schreiben oder einen entsprechenden Brief an die Adresse "Nokia Corporation, c/o Privacy, Karakaari 7, 02610, Espoo, Finnland" schicken.

Google besitzt die Street-View-Funktion genauso wie Microsoft Bing Maps Streetside schon seit Jahren.


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