Abo
  • Services:
Anzeige
Street-View-Fahrzeug: Bürger sollen sicher sein, dass die Regierung ihre Privatsphäre schützt.
Street-View-Fahrzeug: Bürger sollen sicher sein, dass die Regierung ihre Privatsphäre schützt. (Bild: Pedro Ladeira/AFP/Getty Images)

Street View: US-Abgeordnete fordern Untersuchung der WLAN-Datensammlung

Street-View-Fahrzeug: Bürger sollen sicher sein, dass die Regierung ihre Privatsphäre schützt.
Street-View-Fahrzeug: Bürger sollen sicher sein, dass die Regierung ihre Privatsphäre schützt. (Bild: Pedro Ladeira/AFP/Getty Images)

Zwei demokratische Abgeordnete haben US-Justizminister Eric Holder aufgefordert, eine Untersuchung gegen Google wegen der WLAN-Datensammlung einzuleiten. Die Größe und der Einfluss des Unternehmens dürften nicht dazu führen, dass es nicht zur Verantwortung gezogen werde.

Mehr Druck auf Google: Zwei Abgeordnete des US-Repräsentantenhauses wollen, dass das US-Justizministerium die Datensammlung aus offenen WLANs durch Googles Fotofahrzeuge noch einmal untersucht.

Anzeige
  • Was steckt drin? Googles Fotofahrzeuge werden auf der Cebit 2010 von Künstlern verziert. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • Nicht nur Fotos gemacht: Datenerfassungseinrichtung auf dem Dach.  (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • Google-Street-View-Logo auf einem der Autos (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
Nicht nur Fotos gemacht: Datenerfassungseinrichtung auf dem Dach. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)

Frank Pallone Jr. und John Barrow, Demokraten aus New Jersey und Georgia, hätten Justizminister Eric Holder in einem Brief aufgefordert, den Fall noch einmal aufzurollen, berichtet das US-Nachrichtenangebot Cnet. Die Datensammlung, in den USA inzwischen Wi-Spy genannt, sei das "Ergebnis einer vorsätzlichen Entscheidung zum Softwaredesign bei Google", erklärte Pallone.

Software zum Aufzeichnen konzipiert

Google hatte stets erklärt, die Daten seien versehentlich aufgezeichnet worden. Kürzlich war jedoch bekanntgeworden, dass die Software absichtlich so gestaltet worden war, dass sie die Kommunikation über offene WLANs aufzeichnete. Der zuständige Programmierer erklärte später, er habe Kollegen und Vorgesetzte darüber informiert, wie das Programm beschaffen war.

Verschiedene Untersuchungen in den USA wurden eingestellt. Zuletzt hatte die Regulierungsbehörde, die Federal Communication Commission (FCC), erklärt, sie habe "keine ausreichenden Beweise" gefunden, dass Google die Daten genutzt und damit gegen Gesetze verstoßen habe. Die FCC verhängte lediglich eine Geldstrafe, weil sie sich in ihren Ermittlungen behindert sah.

Regierung muss Privatsphäre schützen

Damit wollen sich Pallone und John Barrow nicht zufriedengeben. "Datenschutz ist ein sehr wichtiges Thema, und weder Googles Einfluss noch seine Größe entbindet es von der Verantwortung. Die Öffentlichkeit muss wissen, welche Daten gesammelt wurden und dass die US-Regierung tut, was sie kann, um die Privatsphäre zu schützen", sagte Pallone.

Pallones und Barrows Kollege Edward Markey hatte nach der FCC-Entscheidung gefordert, dass sich der Kongress mit der Angelegenheit befasst. Die Bürgerrechtsorganisation Electronic Privacy Information Center (Epic) hatte sich an Justizminister Holder gewandt.


eye home zur Startseite
Endwickler 25. Mai 2012

Hotels, Gastronomien, Vereine.

Endwickler 25. Mai 2012

ist wohl eher ein Abgleich mit den Daten der Geh-Heim-Dienste, damit diese sich...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. Daimler AG, Germersheim
  2. Daimler AG, Neu-Ulm
  3. HAMBURG SÜD Schifffahrtsgruppe, Hamburg
  4. Robert Bosch GmbH, Abstatt


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. ab 649,90€

Folgen Sie uns
       


  1. Ronny Verhelst

    Tele-Columbus-Chef geht nach Hause

  2. Alphabet

    Googles Gewinn geht wegen EU-Strafe zurück

  3. Microsoft

    Nächste Hololens nutzt Deep-Learning-Kerne

  4. Schwerin

    Livestream-Mitschnitt des Stadtrats kostet 250.000 Euro

  5. Linux-Distributionen

    Mehr als 90 Prozent der Debian-Pakete reproduzierbar

  6. Porsche Design

    Huaweis Porsche-Smartwatch kostet 800 Euro

  7. Smartphone

    Neues Huawei Y6 für 150 Euro bei Aldi erhältlich

  8. Nahverkehr

    18 jähriger E-Ticket-Hacker in Ungarn festgenommen

  9. Bundesinnenministerium

    Neues Online-Bürgerportal kostet 500 Millionen Euro

  10. Linux-Kernel

    Android O filtert Apps großzügig mit Seccomp



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Creoqode 2048 im Test: Wir programmieren die größte portable Spielkonsole der Welt
Creoqode 2048 im Test
Wir programmieren die größte portable Spielkonsole der Welt
  1. Arduino 101 Intel stellt auch das letzte Bastler-Board ein
  2. 1Sheeld für Arduino angetestet Sensor-Platine hat keine Sensoren und liefert doch Daten
  3. Calliope Mini im Test Neuland lernt programmieren

Ikea Trådfri im Test: Drahtlos (und sicher) auf Schwedisch
Ikea Trådfri im Test
Drahtlos (und sicher) auf Schwedisch
  1. Die Woche im Video Kündigungen, Kernaussagen und KI-Fahrer
  2. Augmented Reality Ikea will mit iOS 11 Wohnungen virtuell einrichten
  3. Space10 Ikea-Forschungslab untersucht Umgang mit KI

Microsoft Surface Pro im Test: Dieses Tablet kann lange
Microsoft Surface Pro im Test
Dieses Tablet kann lange
  1. Microsoft Neues Surface Pro fährt sich ohne Grund selbst herunter
  2. iFixit-Teardown Surface Laptop ist fast nicht reparabel
  3. Surface Studio Microsofts Grafikerstation kommt nach Deutschland

  1. erinnert alles zu sehr an...

    McFly | 07:12

  2. Re: "Günstige" Alternative zur tag heuer connected

    bplhkp | 07:10

  3. Re: Eine Beleidigung für echte Fotografen

    DetlevCM | 07:03

  4. Re: zum Glück nur leicht paradox

    AllDayPiano | 07:02

  5. Re: nächste Hololens, wo ist die momentane Hololens?

    Emulex | 06:53


  1. 23:54

  2. 22:48

  3. 16:37

  4. 16:20

  5. 15:50

  6. 15:35

  7. 14:30

  8. 14:00


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel