Streckenerkennung: Audi-Rennwagen fährt fahrerlos auf dem Hockenheimring

Audi hat zum Saisonfinale der Deutschen Tourenwagen Masters (DTM) einen modifizierten Audi RS 7 ohne Fahrer auf die Rennstrecke geschickt. Mittels Bilderkennung und GPS meisterte das Fahrzeug die komplexe Strecke im Grenzbereich.

Artikel veröffentlicht am ,
Audi RS 7 fahrerlos auf der Rennstrecke
Audi RS 7 fahrerlos auf der Rennstrecke (Bild: Audi)

Mittels Bilderkennung und GPS hat ein Audi RS 7 den Hockenheimring fahrerlos bewältigt. In knapp mehr als zwei Minuten umrundete der "Audi RS 7 piloted driving concept" den Grand-Prix-Kurs. Bei der Live-Internetübertragung hatte man währenddessen mit Schwierigkeiten zu kämpfen, so dass die interessierten Zuschauer das Ereignis teilweise nicht verfolgen konnten.

Stellenmarkt
  1. Inhouse IT-Consultant (w/m/d) - Fullstack Java Entwicklung
    Stromnetz Hamburg GmbH, Hamburg
  2. Senior Data Scientist (m/w/d) im Chief Data Office
    Allianz Deutschland AG, Unterföhring
Detailsuche

"Die heutige Top-Performance des Audi RS 7 piloted driving concept unterstreicht die Kompetenz unseres Entwicklungsteams hinsichtlich des pilotierten Fahrens von Audi", so Ulrich Hackenberg vom Audi-Vorstand.

  • Audi RS 7 piloted driving concept (Bild: Audi)
  • Audi RS 7 piloted driving concept (Bild: Audi)
  • Audi RS 7 piloted driving concept (Bild: Audi)
  • Audi RS 7 piloted driving concept (Bild: Audi)
  • Audi RS 7 piloted driving concept (Bild: Audi)
  • Audi RS 7 piloted driving concept (Bild: Audi)
  • Audi RS 7 piloted driving concept (Bild: Audi)
  • Audi RS 7 piloted driving concept (Bild: Audi)
  • Audi RS 7 piloted driving concept (Bild: Audi)
  • Audi RS 7 piloted driving concept (Bild: Audi)
  • Audi RS 7 piloted driving concept (Bild: Audi)
Audi RS 7 piloted driving concept (Bild: Audi)

Dem Auto standen zur Positionsbestimmgung GPS-Daten zur Verfügung, die über WLAN redundant ins Fahrzeug übertragen wurden. Dabei wurde ein Differenzial-GPS verwendet, das von der üblichen Positioniergenauigkeit von etwa 15 Metern auf wenige Zentimeter exakte Ortsangaben errechnen kann. Hierfür kommen ortsfeste GPS-Empfänger als Referenzstationen zum Einsatz. Darüber hinaus filmt der Audi mit Stereokameras die Strecke. Die so gewonnenen Bilder werden verglichen mit vorher aufgenommenen Fotos des Kurses. Insgesamt soll sich der RS 7 so laut Angaben des Autoherstellers zentimetergenau orientieren können, was auch wichtig ist, denn langsam fuhr der Sportwagen nicht. Er erreichte Spitzengeschwindigkeiten von 240 km/h.

Der Hintergrund der Aktion: Audi will das sogenannte pilotierte Fahren in die Serie einbauen, doch bis dahin ist es noch ein weiter Weg. Die normale Straße ist schließlich keine Rennstrecke ohne Verkehr, bei der es nur um Ideallinien und Rundenzeiten geht.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


neocron 22. Okt 2014

das hat BMW bestimmt absichtlich so eingefaedelt :D

plutoniumsulfat 21. Okt 2014

spätestens ab hier kann man ohne die Entfernung doch gar nicht weiterrechnen.

wmayer 21. Okt 2014

Man geht hier eher in Grenzbereiche. Ein Fahrzeug bei 30 km/h durch eine Kurve zu steuern...

wmayer 21. Okt 2014

Da sollte es dann auch so eine Art B-Note geben. Also Zeitstrafen für Rempler oder so.

ghj 21. Okt 2014

Ein Generationsproblem. Die warten bis die Generation Lokfuehrer ausstirbt...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Probefahrt mit BMW-Roller CE 04
Beam me up, BMW

Mit futuristischem Design und elektrischem Antrieb hat BMW ein völlig neues Fahrzeug für den urbanen Bereich entwickelt.
Ein Bericht von Peter Ilg

Probefahrt mit BMW-Roller CE 04: Beam me up, BMW
Artikel
  1. Android 12: Pixel-Kameras lesen QR-Codes falsch aus
    Android 12
    Pixel-Kameras lesen QR-Codes falsch aus

    Wer mit der Kamera eines Pixel-Smartphones unter Android 12 QR-Codes ausliest, sollte dafür vorerst eine andere App verwenden.

  2. Dataport: Die Arbeit wird uns nicht so schnell ausgehen
    Dataport
    "Die Arbeit wird uns nicht so schnell ausgehen"

    Ein Job mit Zukunft und Sinnhaftigkeit, sicherer Bezahlung und verlässlichen Arbeitsbedingungen - so hat es Dataport zum Top-IT-Arbeitgeber geschafft.
    Von Sebastian Grüner

  3. Elektroauto: GM will den Cadillac Lyriq in wenigen Monaten ausliefern
    Elektroauto
    GM will den Cadillac Lyriq in wenigen Monaten ausliefern

    GM hat nach eigenen Angaben unermüdlich an dem neuen Elektroauto gearbeitet und könne es deshalb neun Monate früher als geplant an Kunden übergeben.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • RTX 3070 989€ • The A500 Mini Retro-Konsole mit 25 Amiga-Spielen vorbestellbar 189,90€ • RX 6800 16GB 1.129€ • Intel Core i9 3.7 459,50€ Ghz • WD Black 1TB inkl. Kühlkörper PS5-kompatibel 189,99€ • Switch: 3 für 2 Aktion • RX 6700 12GB 869€ • MindStar (u.a. 1TB SSD 69€) [Werbung]
    •  /