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Aus einer Kampagne der Betreibers
Aus einer Kampagne der Betreibers (Bild: Philip Matesanz)

Streamripper: Musikindustrie will Youtube-mp3.org zerstören

Aus einer Kampagne der Betreibers
Aus einer Kampagne der Betreibers (Bild: Philip Matesanz)

Die großen Labels wollen den Youtube-Streamripper-Dienst endgültig zum Aufgeben zwingen. Die Webadresse soll herausgegeben und der Dienst eingestellt werden.

Die Musikindustrie hat Youtube-mp3.org, den größten Streamripper-Dienst zum Umwandeln von Youtube-Videos in MP3-Dateien verklagt. Das berichten das Onlinemagazin TorrentFreak und der Hollywood Reporter. Der deutsche Betreiber Philip Matesanz und seine Firma PMD Technologies UG waren bislang von Golem.de nicht für eine Anfrage zu erreichen.

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Hinter der Klage stehen die Verbände IFPI (International Federation of the Phonographic Industry), RIAA (Recording Industry Association of America) und BPI (British Phonographic Industry). Die Musikkonzerne und Labels UMG Recordings, Capitol Records, Warner Bros, Sony Music, Arista Records, Atlantic Records und andere haben Klage beim California District Court eingereicht.

Gefordert werden die Herausgabe der Webadresse und ein Stopp der Urheberrechtsverletzungen. Youtube-mp3.org soll laut der Klage für 40 Prozent aller illegalen Kopien der Tonspur von Youtubevideos verantwortlich sein. Die Plattform soll monatlich 60 Millionen Visits haben. Der Dienst extrahiert wie viele ähnliche Angebote nach Eingabe einer Youtube-URL die Tonspur des Videos ins MP3-Format und bietet die Datei zum Download an.

Streit dauert seit Jahren an

Die Auseinandersetzung um die Plattform dauert bereits seit Jahren an: Im Jahr 2013 hatte der Bundesverband Musikindustrie für drei große Musikunternehmen vor einem Hamburger Gericht geklagt. In einer Erklärung des Verbands hieß es, Youtube-mp3.org sei kein Streamripper, sondern die Musikstücke würden "durch den Online-Converter tatsächlich oftmals nur unlizenziert zum Download zugänglich gemacht".

In der mündlichen Verhandlung im September 2013 habe der Beklagte entsprechende Unterlassungserklärungen abgegeben und sich verpflichtet, einzelne Musikstücke nicht zu vervielfältigen oder öffentlich zugänglich zu machen. Auch Youtube-Eigner Google hatte bereits geklagt.


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crazypsycho 30. Sep 2016

Illegal wird er dadurch aber auch nicht. Denn Youtube ist keine offensichtlich...

grslbr 29. Sep 2016

Ich mache mich, wenn ich das so verwende, über die Spinner lustig die meinen, sie hörten...

xVipeR33 29. Sep 2016

Dann informier dich doch mal genauer wie Youtube die Daten ausliefert.

Flexy 28. Sep 2016

Genau das steht so nicht im Gesetz. Da steht wörtlich: "Der zur Vervielfältigung...

Hello_World 28. Sep 2016

Wenn Du schon nicht kapierst, was ich schreibe, dann kommentiere es auch nicht, OK...



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