Streamingdienste: Netflix und Amazon Prime müssen Filmabgabe zahlen
Kinobetreiber und Fernsehsender müssen laut dem Filmförderungsgesetz(öffnet im neuen Fenster) bereits die Filmabgabe bezahlen. Demnächst werden wohl auch Streamingdienste wie Netflix und Amazon Prime, die ihren Sitz im Ausland haben, zur Kasse gebeten.
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Die EU-Kommission hat laut Berichten etwa des Mediendienstes Turi(öffnet im neuen Fenster) ein Gesetz der Bundesregierung gebilligt, das diese Änderung vorsieht. Welchen Kosten konkret auf die Streaminganbieter zukommen, und welche Auswirkungen die höheren Kosten möglicherweise auf die Abopreise haben, ist derzeit nicht absehbar.
Mit der Filmabgabe wird die Produktion und Absatz von deutschen Filmen gefördert. Indirekt profitieren auch Netflix und Amazon von einer florierenden Filmwirtschaft und einem entsprechend aufgeschlossenen Publikum, weshalb sie auch zur Zahlung der Abgabe herangezogen werden, so die gängige Argumentation.
Außerdem können die Firmen bei ihren Produktionen auf Spezialisten zurückgreifen, deren Ausbildung direkt oder indirekt von der Filmabgabe profitiert hat.
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