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Netflix-Gebäude in Los Gatos, Kalifornien
Netflix-Gebäude in Los Gatos, Kalifornien (Bild: AFP/Getty Images)

Streamingdienst: Telekom soll mit Netflix über Partnerschaft verhandeln

Netflix-Gebäude in Los Gatos, Kalifornien
Netflix-Gebäude in Los Gatos, Kalifornien (Bild: AFP/Getty Images)

Für seine Expansion nach Europa sucht das Streaming-Portal Netflix nach Kooperationspartnern. Trotz ihres eigenen Dienstes Entertain verhandelt auch die Telekom mit dem US-Anbieter.

Die Deutsche Telekom will den US-Streaming-Dienst Netflix einem Medienbericht zufolge in ihr eigenes Angebot aufnehmen. Die Gespräche über eine Vermarktungspartnerschaft zwischen den beiden Parteien seien weit gediehen, einen Abschluss gebe es aber noch nicht, berichtete das Manager Magazin unter Berufung auf Personen, die mit der Situation vertraut seien. Dass Netflix mit dem Telekom-Dienst Entertain konkurriere, behindere die Gespräche über eine Partnerschaft nicht.

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Ein Telekom-Sprecher habe sich nicht zu dem Thema äußern wollen. Der Bonner Konzern habe bereits im vergangenen Jahr Kontakt zu dem US-Unternehmen aufgenommen. Netflix spreche derzeit auch mit der Telekom-Konkurrenz in Deutschland über Kooperationen.

Datennetzwerk reicht bis London

Der Dienst hatte vor einem Monat seinen Deutschlandstart für dieses Jahr angekündigt. Derzeit sucht das Unternehmen zahlreiche Mitarbeiter für seine Expansion in Europa. Unklar ist dabei, welche technischen Voraussetzungen Netflix dafür schaffen will. Ein Peering über das Content Delivery Network (CDN) des Portals ist derzeit an acht Internetknoten möglich, von denen nur einer in Europa liegt (London). Netflix hält es für sinnvoll, seine Netzwerkhardware in Ballungsgebieten mit mehr als 100.000 Kunden einzusetzen. Dazu ist ein 10-Gigabit-Port erforderlich.

Inwieweit sich deutsche Provider auf ein kostenloses Peering über das Netflix-Programm Open Connect einlassen, ist nicht bekannt. Laut Netflix nimmt beispielsweise die British Telecom an dem Programm teil. Die Deutsche Telekom ist dafür bekannt, solche Verträge möglichst nicht einzugehen und den Firmen stattdessen den Datentransit verkaufen zu wollen. Für digitales Fernsehen in Standardauflösung (SDTV) werden rund 4 Mbit/s benötigt, für HDTV mehr als 8 Mbit/s. Netflix ermöglicht bereits Ultra-HD-Videos mit 15,6 MBit/s. Die zunehmende Verbreitung von Netflix hatte in den USA bei Providern schon Kapazitätsengpässe zur Folge, die zu dem vieldiskutierten und -kritisierten Deal zwischen Netflix und dem Kabelnetzbetreiber Comcast geführt haben.


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Youssarian 21. Jun 2014

Ausgehandelt meinst Du. Dass bei Golem über Geheimverträge und Hinterzimmer berichtet...

Sinnfrei 20. Jun 2014

... wenn die nichts verkaufen wollen, dann wird halt weiter anderweitig geschaut ...

seby 20. Jun 2014

:(

Gamma Ray Burst 20. Jun 2014

Nicht so ein Exklusiv Mist im Bundle usw,



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