Abo
  • Services:
Anzeige
Spotify zieht mit seinem Backend in die Google-Cloud.
Spotify zieht mit seinem Backend in die Google-Cloud. (Bild: Spotify)

Streamingdienst: Spotify-Backend läuft künftig in der Google Cloud

Spotify zieht mit seinem Backend in die Google-Cloud.
Spotify zieht mit seinem Backend in die Google-Cloud. (Bild: Spotify)

Der Streamingdienst Spotify migriert sein Backend in den Cloud-Dienst von Google. Das vereinfache die Arbeit der Entwickler langfristig. Vorher müssen aber noch die Analyse-Werkzeuge umgebaut werden.

In den kommenden Wochen und Monaten wird der Musikstreamingdienst Spotify seine Backend-Dienste auf die Google Cloud Platform (GCP) migrieren. Für den Umzug wollen beide Unternehmen zusammenarbeiten. Spotify will in seinem Engineering-Blog Details zu den Arbeiten veröffentlichen und mitteilen, was man "gelernt, gebaut und zerstört" habe.

Anzeige

Bisher hat Spotify eigenen Angaben zufolge sowohl selbst Rechenzentren betrieben als auch sich in externe eingemietet, wobei die Server-Hardware als auch Netzwerktechnik den Aufgaben entsprechend ausgewählt worden seien. Ironisch heißt es in der Ankündigung, dass "gute, faule" Entwickler sich aber immer fragten, ob der Aufwand dafür lohne.

Analyse-Stack wird umgebaut

Die Qualität, Leistung und wohl vor allem die Kosten der verschiedenen Cloud-Dienste bezeichnet Spotify aber inzwischen als die langfristig bessere Option im Vergleich zur eigenen Hardware. Für das Angebot von Google habe sich das Unternehmen explizit wegen seiner vielfältigen Möglichkeiten zum Umgang und zur Analyse mit sehr großen Datenmengen entschieden.

Google zufolge nutzt Spotify die NoSQL-Datenbanken des Datastore und Bigtable. Zur eigentlichen Analyse der Daten werde Spotify darüber hinaus von vielen Eigenentwicklungen auf Basis von Hadoop, Mapreduce und Hive auf die von Google bereitgestellten Bigdata-Werkzeuge zurückgreifen. Zudem werde auch die Netzwerkkommunikation von Spotify in die Cloud ausgelagert, was für VPN, Peering und das Routing gelte.

Die Migration des Backends werde stückweise durchgeführt, was dadurch möglich ist, dass Spotify eine "Vielzahl kleiner Microdienste" betreibe.


eye home zur Startseite



Anzeige

Stellenmarkt
  1. Continental AG, Regensburg
  2. Radeberger Gruppe KG, Frankfurt am Main
  3. BWI GmbH, Hannover
  4. über Hays AG, Dresden


Anzeige
Top-Angebote
  1. 399,00€
  2. (u. a. Echo 79,99€ statt 99,99€, Echo Dot 34,99€ statt 59,99€, Fire TV Stick 24,99€ statt...
  3. (u. a. 480-GB-SSD 122,00€ (Vergleichspreis ab 137,24€), 16-GB-USB-Stick 6,99€, 64-GB-USB...

Folgen Sie uns
       


  1. FTTH

    Deutsche Glasfaser kommt im ländlichen Bayern weiter

  2. Druck der Filmwirtschaft

    EU-Parlament verteidigt Geoblocking bei Fernsehsendern

  3. Fritzbox

    In Bochum beginnen Gigabit-Nutzertests von Unitymedia

  4. PC

    Geld für Intel Inside wird stark gekürzt

  5. Firmware

    Intel will ME-Downgrade-Attacken in Hardware verhindern

  6. Airgig

    AT&T testet 1 GBit/s an Überlandleitungen

  7. Zenfone 4 Pro

    Asus' Top-Smartphone kostet 850 Euro

  8. Archäologie

    Miniluftschiff soll Kammer in der Cheops-Pyramide erkunden

  9. Lohn

    Streik bei Amazon an zwei Standorten

  10. Vorratsdatenspeicherung

    Die Groko funktioniert schon wieder



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
E-Golf auf Tour: Reichweitenangst oder: Wie wir lernten, Lidl zu lieben
E-Golf auf Tour
Reichweitenangst oder: Wie wir lernten, Lidl zu lieben
  1. Uniti One Schwedisches Unternehmen Uniti stellt erstes Elektroauto vor
  2. LEVC London bekommt Elektrotaxis mit Range Extender
  3. Vehicle-to-Grid Honda macht Elektroautos zu Stromnetz-Puffern

Alexa-Geräte und ihre Konkurrenz im Test: Der perfekte smarte Lautsprecher ist nicht dabei
Alexa-Geräte und ihre Konkurrenz im Test
Der perfekte smarte Lautsprecher ist nicht dabei
  1. Alexa und Co. Wirtschaftsverband sieht Megatrend zu smarten Lautsprechern
  2. Smarte Lautsprecher Google unterstützt indirekt Bau von Alexa-Geräten
  3. UE Blast und Megablast Alexa-Lautsprecher sind wasserfest und haben einen Akku

4K UHD HDR: Das ZDF hat das Internet nicht verstanden
4K UHD HDR
Das ZDF hat das Internet nicht verstanden
  1. Cisco und Lancom Wenn Spionagepanik auf Industriepolitik trifft
  2. Encrypted Media Extensions Web-DRM ist ein Standard für Nutzer

  1. Gerade gesehen - spoiler inside!

    Icestorm | 03:07

  2. Re: Latenz senken?

    iNyxzoR | 02:54

  3. Re: Hätte Obama so eine Rede gehalten

    Teebecher | 02:43

  4. Der Tanz um den heißen Brei

    Cerb | 02:31

  5. Re: oukitel k10000 max

    LiPo | 02:30


  1. 17:01

  2. 16:38

  3. 16:00

  4. 15:29

  5. 15:16

  6. 14:50

  7. 14:25

  8. 14:08


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel