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Streamingbox: Amazon befragt Kunden für neue Generation des Fire TV

Amazon möchte wissen, welche Funktionen sich Kunden für das nächste Fire TV wünschen, das derzeit nicht lieferbar ist. Aber auch für Smartphones scheint der Hersteller nach dem Misserfolg des Fire Phones weitere Pläne zu haben.
/ Achim Sawall
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Rückseite des Fire TV (Bild: Amazon.de)
Rückseite des Fire TV Bild: Amazon.de

Amazon hat in Deutschland eine umfangreiche Kundenbefragung gestartet, um mehr über Kaufinteressenten für das Fire TV zu erfahren. Die Onlineumfrage richtet sich an registrierte Amazon-Kunden, die sich kürzlich das Fire TV im Onlineshop angesehen haben. Branchenbeobachter erwarten , dass Amazon derzeit ein Fire TV der zweiten Generation vorbereitet.

Seit fast drei Wochen ist die Streamingbox bei Amazon Deutschland ausverkauft und nicht lieferbar. "Ob und wann dieser Artikel wieder vorrätig sein wird, ist unbekannt" , ist weiter im Onlineshop Amazon.de zu lesen.

Amazons Kundenbefragung dauert fast 30 Minuten. Der Hersteller will gezielt wissen, welche Funktionen die Streamingbox künftig haben sollte und ob Kaufinteressenten die vorhandenen Funktionen bereits kennen. Amazon will erfahren, ob Nutzer "Musik hören, fernsehen, Bilder und Filme anschauen und spielen" wollen oder "andere Verwendungszwecke" suchen. Abgefragt werden etwa die Bekanntheit der Sprachsuche, um Inhalte zu finden, und die Zweitbildschirm-Funktion, um Audio und Video vom aktivierten Tablet auf den großen Fernsehbildschirm zu ziehen.

Kommt ein weiteres Fire Phone?

Zudem möchte Amazon wissen, ob der Befragte ein Smartphone kaufen möchte und wofür es genau genutzt werden soll. Ende September 2015 gab es einen unbestätigten Bericht , nach dem Amazon erstmals Dutzende Entwickler in seiner Hardwaresparte Lab126 entlassen hat. Betroffen seien Beschäftigte, die an dem Fire Phone gearbeitet hätten. Die Entlassungen in den vergangenen Wochen sollten Folge des Misserfolgs des Smartphones gewesen sein. Im Oktober 2014 schrieb Amazon 170 Millionen US-Dollar ab, größtenteils auf nicht verkaufte Fire Phones.

Laut Wall Street Journal sei den Entwicklern mitgeteilt worden, dass es kein weiteres Smartphone mehr geben werde. Anderen wurde gesagt, die Entwicklung sei nach Seattle unter Führung des Managers Steve Kessel verlegt worden.


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