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Streamingabo: Netflix verlangt für jedes Profil eine eigene E-Mail-Adresse

Netflix verlangt von Kunden neuerdings, für alle Profile innerhalb eines Abos eine eigene E-Mail-Adresse zu hinterlegen.
/ Ingo Pakalski
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Netflix-Nutzer müssen eine eigene E-Mail-Adresse angeben. (Bild: Unsplash)
Netflix-Nutzer müssen eine eigene E-Mail-Adresse angeben. Bild: Unsplash

Zahlreiche Netflix-Nutzer sind von einer Änderung der Profilfunktionen betroffen. Künftig muss für jedes einzelne Profil eine eigene E-Mail-Adresse hinterlegt werden. Darauf stieß unter anderem Ars Technica(öffnet im neuen Fenster) eher durch Zufall und ließ sich von dem Streamingdienst bestätigen, dass diese Änderung seit dem 15. Juni 2026 eingeführt wird.

Abonnenten berichten auf Reddit(öffnet im neuen Fenster), dass sie beim Aufruf der App zur Eingabe einer E-Mail-Adresse für das genutzte Profil aufgefordert würden. Dieser Hinweis lasse sich nicht überspringen und eine Nutzung des Abos sei nur möglich, wenn eine E-Mail-Adresse für das Profil hinterlegt werde. Parallel dazu sollen Kunden Hinweise zu der Änderung erhalten haben.

Zuvor warten einzelne Netflix-Nutzer mit der E-Mail-Adresse des entsprechenden Kontos verbunden. Wenn innerhalb eines Profils größere Änderungen an den Einstellungen vorgenommen werden sollten, war das nur mit den Zugangsdaten des Kontos möglich.

Licht- und Schattenseiten der Änderung

Durch die Änderung lassen sich Anpassungen an einem Profil vornehmen, ohne dass die Anmeldedaten des Hauptkontos benötigt werden. Zudem ist eine Anmeldung in der Netflix-App auf anderen Geräten möglich, indem die Profil-Zugangsdaten verwendet werden. Bisher wurden immer die Anmeldedaten des Hauptkontos benötigt und gegebenenfalls musste die Anmeldung mit einem zweiten Faktor genehmigt werden.

In einer typischen Familiensituation können sich künftig etwa Teenager bei Netflix auf einem anderen Gerät anmelden, ohne die Zugangsdaten der Eltern zu benötigen. Eine Zwei-Faktor-Überprüfung erfolgt über die im Profil hinterlegte E-Mail-Adresse.

Erst durch die Änderung sollen sich Wiedergabeeinstellungen je Profil vornehmen lassen, heißt es bei Cord Cutter(öffnet im neuen Fenster). Das gilt zum Beispiel für Untertitel, Audioeinstellungen und Anzeigeoptionen, die dann nicht für andere Profile gelten. Solche Optionen hätte Netflix allerdings auch innerhalb der Profile einführen können, ohne eine eigene E-Mail-Adresse zu verlangen.


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