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Streaming: Youtube-Konkurrent Vevo gibt auf

Seit 2009 versuchten die Musikindustrie und Google, eine Konkurrenz zu Youtube aufzubauen. Jetzt gibt Vevo seine eigene Webseite und die Apps auf.

Artikel veröffentlicht am ,
Werbebild bei Vevo Deutschland
Werbebild bei Vevo Deutschland (Bild: Vevo)

Die Musikvideoplattform Vevo schließt ihre Webseite und die Apps. Das berichtet das Musikmagazin Rolling Stone unter Berufung auf das Unternehmen. Man werde "Teile unserer eigenen und selbstbetriebenen Plattformen auslaufen lassen. Unser Katalog mit erstklassigen Musikvideos und Originalinhalten wird auch weiterhin eine wachsende Zielgruppe auf Youtube erreichen und wir suchen nach Möglichkeiten, mit zusätzlichen Plattformen zu arbeiten, um den Zugang zu den Inhalten von Vevo zu erweitern", erklärte Vevo in seinem Blog. Vevo-Nutzer der Website und von Android, iOS und Windows Mobile Apps erhalten Tools, um ihre Playlists zu Youtube zu migrieren.

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Vevo-Betreiber sind seit der Gründung im Jahr 2009 Sony Music, Universal Music, Abu Dhabi Media und Google; dem Internetkonzern gehören zehn Prozent an dem Unternehmen. Die Vevo-Videos waren immer bei Youtube gespeichert.

Vevo Deutschland wurde 2013 gegründet

Durch einen Vertriebsvertrag mit Youtube erhielt Vevo einen Umsatzanteil auf der von Google betriebenen Webseite. Der Video-Streamingdienst hat Vevos Branding jedoch kürzlich von den Musikvideos entfernt und gleichzeitig die Genehmigung für einen neuen Lizenzvertrag erhalten, um Vevos Clips direkt an Werbetreibende zu verkaufen, wodurch die Vertriebsmitarbeiter des kleineren Unternehmens ausgeschlossen wurden, berichtet Rolling Stone.

Vevo war in Deutschland 2013 gestartet worden, zuvor musste eine Einigung mit der Verwertungsgesellschaft Gema und Youtube erzielt werden. Gema-Chef Harald Heker sagte damals: "Wir freuen uns, dass wir mit der Musikvideoplattform Vevo - einem künftigen wichtigen Player im deutschen Markt - eine Einigung erzielt haben." Der Launch in Deutschland wurde von der Gema und deren Künstlern unterstützt.



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Dwalinn 28. Mai 2018

Natürlich will ich Empfehlungen zu Youtubern die ich noch nicht kenne. Für Abos gibt es...

Garius 28. Mai 2018

Aber wo kommt dieser Anspruch her? Das wird immer wieder gefordert, sei es bei Musik oder...

Youssarian 27. Mai 2018

Ich bin (beruflich) auch viel unterwegs, privat inzwischen nur noch wenig. beruflich...

Dragon0001 25. Mai 2018

Laut Artikel: Google [...] gehören zehn Prozent an dem Unternehmen


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