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Rihanna auf dem MTV Movie Awards
Rihanna auf dem MTV Movie Awards (Bild: Danny Moloshok/Reuters)

Streaming: Youtube hat 1 Milliarde US-Dollar an Musikindustrie gezahlt

Rihanna auf dem MTV Movie Awards
Rihanna auf dem MTV Movie Awards (Bild: Danny Moloshok/Reuters)

Youtube will weltweit Werbegelder in Höhe von 1 Milliarde US-Dollar an die Musikindustrie ausgeschüttet haben. Die Gema und die Google-Tochter hatten sich kürzlich geeinigt.

In den vergangenen zwölf Monaten hat Youtube der Musikindustrie über eine Milliarde US-Dollar durch Werbeerlöse ausgezahlt. Das gab die Google-Tochterfirma am 6. Dezember 2016 in ihrem Blog bekannt. "Da immer mehr Werbegelder von Fernsehen, Radio und Print-Medien zu Online-Services wandern, wird die Musikbranche künftig sogar noch mehr Umsatz aus Werbung generieren", erklärte Robert Kyncl, Chief Business Officer von Youtube.

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Künftig könnten Abomodelle und Werbung in etwa zu gleichen Teilen zu den Einnahmen beitragen. Kyncl: "Bis es soweit ist, liegt noch viel Arbeit vor Youtube und der Musikindustrie, doch wir freuen uns über die positiven Impulse."

Youtube und die deutsche Verwertungsgesellschaft Gema schlossen nach einem sieben Jahre langen Konflikt im November 2016 einen Lizenzvertrag. Die finanziellen Bedingungen der Einigung wurden vertraulich behandelt.

Christophe Muller, Head of International Music Partnerships bei Youtube, sagte: "Wir freuen uns sehr, eine Vereinbarung mit der Gema gefunden zu haben." Youtube und die Gema hätten sich entschieden, sich zu einigen, statt darauf zu warten, ihre rechtlichen Differenzen vor Gericht zu klären. Die Vereinbarung gilt für Deutschland, Österreich und die Schweiz.

Nachtrag vom 7. Dezember 2016, 7:36 Uhr

Der Geschäftsführer des Bundesverbandes Musikindustrie (BVMI), Florian Drücke, sagte Golem.de: "Viel Geld klingt immer erst einmal gut, aber diese Zahl ist kein Grund zur Euphorie, da man die eine Milliarde US-Dollar in Relation setzen muss: Wenn man sich anschaut, dass Youtube weltweit mehr als 800 Millionen Nutzer hat, erhalten die Kreativen und ihre Partner weniger als einen Dollar je Nutzer und Jahr." Zum Vergleich: Von Spotify seien im Jahr 2015 mehr als zwei Milliarden US-Dollar geflossen, das seien geschätzte 18 US-Dollar je Nutzer. "Der heute von Youtube verkündete 'Meilenstein' ändert daher nichts an der Tatsache, dass Youtube als größter On-Demand-Musikdienst der Welt Kreative und ihre Partner nicht angemessen an den Erlösen beteiligt, die er mit deren Inhalten generiert."


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FraWa 08. Dez 2016

Zum Thema "wenn man keine Ahnung hat...", lieber elgooG. Du schreibst Dir ziemlichen...

Sharra 07. Dez 2016

Genau das ist das Problem bei der "Argumentation" dieses Herrn. YT ist KEIN Musikportal...

thecrew 07. Dez 2016

Nein darfst du immer noch nicht, durfte man ohne Lizenz auch noch nie. Das gibt sonst...

SchmuseTigger 07. Dez 2016

Und merchandise. Aber klar ist von live kann man gut leben. Also besser als von reinen...

derJimmy 07. Dez 2016

Golem Artikel vom 01.02.2016 Heise Artikel vom 17.07.2015



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