Streaming: Wuaki lockt mit 4K-Filmen für Smart-TVs

Mit Wuaki.tv ist ein neuer Anbieter für legales Streaming in Deutschland verfügbar. Der Dienst will vor allem aktuelle Inhalte zum Leihen und Kaufen bieten, ein Abo gibt es nicht. Noch ist die Webseite nicht vollständig aufgebaut, und ab Dezember gibt es ein besonderes Bundle mit LG-Fernsehern.

Artikel veröffentlicht am ,
Derzeit aktuelle Filme beim deutschen Wuaki.tv
Derzeit aktuelle Filme beim deutschen Wuaki.tv (Bild: Screenshot Golem.de)

Seit dem 26. November 2014 ist Wuaki.tv auch für Nutzer aus Deutschland zugänglich. Der Dienst bietet legales Streaming von Kinofilmen und Fernsehserien und stammt ursprünglich aus Spanien. Dort hat Wuaki nach eigenen Angaben über eine Million Nutzer. Seit 2012 gehört der Streamer zum japanischen Onlinekonzern Rakuten, er ist inzwischen auch in Frankreich und Großbritannien verfügbar.

Inhalt:
  1. Streaming: Wuaki lockt mit 4K-Filmen für Smart-TVs
  2. Browser, Android, iOS und Smart-TVs als Plattform

Bei Wuaki gibt es anders als bei Amazon Instant, Netflix und den deutschen Anbietern Maxdome und Watchever keine Flatrate für Videostreaming. Das Unternehmen setzt nur auf den Kauf oder das Ausleihen von Inhalten und will dabei aber besonders aktuell sein. Zudem wird das Angebot stets an den jeweiligen Markt angepasst, zum Start bietet Wuaki beispielsweise die deutsche Komödie "Fack juh Göhte" und die europäische Produktion "Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand" an. In Deutschland kooperiert Wuaki mit Tele München, Constantin Film, Prokino, Universum Film, Telepool und ZDF Enterprises.

Wie bei anderen Streamingdiensten auch liegt der Schwerpunkt aber bei US-Produktionen, darunter die üblichen Hollywood-Blockbuster und Serien großer Sender. So ist beispielsweise die Netflix-Serie "House of Cards" verfügbar, aber nur in der ersten Staffel. Von "Breaking Bad" und "Game of Thrones" sind alle bereits ausgestrahlten Staffeln auch bei Wuaki zu sehen.

Übliche Preise, Serien etwas günstiger

Die Preise bewegen sich auf dem üblichen Niveau der anderen Streaming-Anbieter. In SD kann ein Film für 3 bis 4 Euro gemietet werden, HD kostet einen Euro mehr. Kaufen ist jedoch teurer als manche Blu-ray: Zwischen 12 Euro und 17 Euro kosten die Filme, die Golem.de bei Stichproben durchstöbert hat. Dafür sind Serien oft günstiger als bei anderen Diensten, ganze Staffeln gibt es schon ab rund 20 Euro. Das ist aber immer noch im Vergleich zur DVD recht teuer, wo es ältere Staffeln von beliebten Serien schon seit Jahren für 10 Euro gibt.

Stellenmarkt
  1. Webentwickler (m/w/d)
    TREND Service GmbH, Wuppertal
  2. Prozessmanager Digitalisierung Einkauf (m/w/d)
    Kaufland Dienstleistung GmbH & Co. KG, Heilbronn
Detailsuche

Einen Offlinemodus gibt es, ganz wie bei Netflix, auch bei Wuaki nicht. Auch wenn ein Video gekauft ist, kann man es also nur bei bestehender Internetverbindung ansehen. Wuaki kündigt in seinen FAQs aber an, eine solche Funktion vorzubereiten. Als Zahlungsmittel für deutsche Kunden werden derzeit nur Kreditkarten von Visa und Mastercard akzeptiert. Diese müssen von einer deutschen Bank ausgestellt worden sein. Die Bildqualität lässt sich auch ohne Kauf prüfen, einige Filme aus der zweiten Reihe sowie die freien Produktionen der Blender-Foundation "Big Buck Bunny" und "Sintel" lassen sich kostenlos abrufen, ein Account ist dafür nötig, nicht aber eine Kreditkarte.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed
Browser, Android, iOS und Smart-TVs als Plattform 
  1. 1
  2. 2
  3.  


TheUnichi 27. Nov 2014

Nein, das ist nicht ansatzweise das, was ich gesagt habe. Dass Flash sterben wird, ist...

tomate.salat.inc 27. Nov 2014

Doch glaub da schon. Aber aufm Tablet bekomme ich Werbung angezeigt welche Vorteile ich...

Somian 26. Nov 2014

ähm ok. Und beim mercedes-händler ist eine Woche E-Klasse fahren auch teurer als bei...

rainer_zufall 26. Nov 2014

Ich würde es nicht an DVD Qualität festmachen, da zwischen 576p und 1080p einfach schon...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Sam Zeloof
Student baut Chip mit 1.200 Transistoren

In seiner Garage hat Sam Zeloof den Z2 fertiggestellt und merkt scherzhaft an, Moore's Law schneller umgesetzt zu haben als Intel selbst.

Sam Zeloof: Student baut Chip mit 1.200 Transistoren
Artikel
  1. Xbox Cloud Gaming: Wenn ich groß bin, möchte ich gerne Netflix werden
    Xbox Cloud Gaming
    Wenn ich groß bin, möchte ich gerne Netflix werden

    Call of Duty, Fallout oder Halo: Neue Spiele bequem am Business-Laptop via Stream zocken, klingt zu gut, um wahr zu sein. Ist auch nicht wahr.
    Ein Erfahrungsbericht von Benjamin Sterbenz

  2. IBM: Watson Health anteilig für 1 Mrd. US-Dollar verkauft
    IBM
    Watson Health anteilig für 1 Mrd. US-Dollar verkauft

    Mit Francisco Partners greift eine große Investmentgruppe zu, das Geschäft mit Watson Health soll laut IBM darunter aber nicht leiden.

  3. Lego Star Wars UCS AT-AT aufgebaut: Das ist kein Mond, das ist ein Lego-Modell
    Lego Star Wars UCS AT-AT aufgebaut
    "Das ist kein Mond, das ist ein Lego-Modell"

    Ganz wie der Imperator es wünscht: Der Lego UCS AT-AT ist riesig und imposant - und eines der besten Star-Wars-Modelle aus Klemmbausteinen.
    Ein Praxistest von Oliver Nickel

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • MediaMarkt & Saturn: Heute alle Produkte versandkostenfrei • Corsair Vengeance RGB RT 16-GB-Kit DDR4-4000 114,90€ • Alternate (u.a. DeepCool AS500 Plus 61,89€) • Acer XV282K UHD/144 Hz 724,61€ • MindStar (u.a. be quiet! Pure Power 11 CM 600W 59€) • Sony-TVs heute im Angebot [Werbung]
    •  /